Freibad bekommt eine Breitwellenrutsche

Michael Kropp (vorn), Vorstand Umbau/Personal, und Oliver Raschpichler, Vorstand Umbau/Marketing, unterstützen das neue Umbaukonzept. (Foto: Dana Noll)

Kleine „Planänderung“ beim Umbau des Freibades Uetze in ein Naturerlebnisbad

UETZE (dno). Die Planungen für den Umbau des Freibades Uetze laufen auf Hochtouren. Nachdem der Vorstand der Uetzer Freibad-Genossenschaft im Dezember letzten Jahres den Erbbaurechtsvertrag mit den Gemeindebetrieben Uetze GmbH unterzeichnete, steht nun auch die Finanzierung. Durch die Hannoversche Volksbank wurde ein Kredit in Höhe von einer Million Euro genehmigt. Die gesamte Investitionssumme beläuft sich auf etwa 1,5 Millionen Euro, wobei ein Drittel über Rücklagen finanziert wird. Die getätigten Einlagen der Genossenschaftsmitglieder fließen nicht in die Finanzierung des Umbaus. Auch haften die Mitglieder maximal mit der Höhe der Einlage, die sie einbezahlt haben.
Der ökologische Umbau durch die Firma EKO-PLANT startet nach den Sommerferien 2017. Letzter Badetag in der Saison wird der 20. August 2017 sein. Die Preise für die Saisonkarten werden angepasst. So sinkt der Preis für eine Familienkarte mit ein oder mehreren Kindern von 135 Euro auf 110 Euro (ermäßigt statt 67,50 Euro nun 55 Euro). Erwachsene zahlen statt 90 Euro nur 70 Euro (ermäßigt statt 45 Euro nun 35 Euro). Für Alleinerziehende mit ein oder mehreren Kindern kostet die Saisonkarte 2017 statt 90 Euro nun 70 Euro (ermäßigt statt 45 Euro nun 35 Euro). Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sowie Azubis, Schüler und Studenten zahlen statt regulär 40 Euro jetzt 30 Euro (ermäßigt statt 20 Euro nur 15 Euro). Die Preise für Tageskarten sowie Dutzendkarten bleiben unverändert.
Zum Sommerferienstart 2018 soll das Naturerlebnisbad Uetze wiedereröffnen. Mit natürlichen Materialien, Holzstegen als Gestaltungs,- Ruhe- und Spielelemente sowie chlorfreiem Wasser wird das neue Bad besonders für Familien attraktiv und wird durch sein Alleinstellungsmerkmal auch zahlreiche Wasserratten aus dem Umland anlocken.
Highlight wird eine 15-Meter-Breitwellenrutsche sein! Diese war bislang noch nicht in den Planungen berücksichtigt. Zwar hatte die Genossenschaft bereits geäußert, dass eine Rutsche ein großer Zugewinn wäre, aber die dafür nötigen Sponsoren ließen auf sich warten. Und so wurden die Pläne noch einmal überarbeitet und man entschied sich, das bestehende Plantschbecken zu erhalten und von einem Neubau im Nichtschwimmerbecken abzusehen. Somit ergaben sich Einsparungen in Höhe von etwa 53.000 Euro, die nun in die neue Breitwellenrutsche fließen. Diese wird neben dem Becken platziert und wird daher auch den „normalen Schwimmbetrieb“ nicht behindern. Der Buddel-Sandplatz für die Kleinen bleibt wie geplant und eine Wasserfontäne wird hier für „Matsch-Spaß“ sorgen. Auch das alte Plantschbecken wird technisch überholt und bekommt eine neue Wassereinspeisung und -ableitung.