Fischerlehrgang erfolgreich beendet

Die Teilnehmenden, Prüfer und Ausbilder des Lehrgangs. (Foto: ASV Dollbergen)

Vorbereitungslehrgang beim ASV Dollbergen

DOLLBERGEN (r/jk). Der Fischerprüfungsausweis ist in Niedersachsen für jeden Ang­ler zur Pflicht ge­worden. Also bot der ASV Dollbergen von 1982 e. V. erneut einen Vorberei­tungslehrgang in Dollbergen im Gasthaus Höbbel an, der den Anglern die Möglichkeit gab, diesen zu erlan­gen.
Die Angler kamen überwiegend aus der Gemeinde Uetze, aber auch aus Lehrte, Peine und Edemissen. Die nachzuweisenden Unterrichtsstunden zogen sich über vier Wochen­enden hin. Im theoretischen Lehrgangsteil wurden Gesetzes­kunde mit Fischerei-, Natur­schutz-, Umwelt- und Tier­schutz­gesetz, Gerätekunde, spezielle und allgemeine Fischkunde sowie Ge­wäs­ser­kunde durchgenommen. Die theoretische Aus­bil­dungs­leitung hatten die Sportfreunde Mi­chael Dumka vom ASV Fuh­setal und Rainer Hennig vom ASV Dollbergen über­nommen. Dazu kamen noch praktische Übungen, wie das ziel­ge­naue Auswerfen der Angel­schnüre mit einem Wurf­ge­wicht auf die Arenbergscheibe (auf dem Boden liegende Ziel­scheibe). Diese Übungen wur­den im Freien bei Wind und Wetter auf der Wiese durch­geführt. Die praktische Ausbildungsleitung hierzu hatten die Sport­warte Hans-Wer­ner Malke und Fabian Siepert vom ASV Doll­bergen übernom­men.
Nach der theoretischen und praktischen Vorbereitungszeit stan­den die Prü­fungen an, die vor dem Prüfungsausschuss des Landessportfischerverbandes Nieder­sachsen unter Vorsitz des Bezirksleiters des Bezirks 7, Helmut Eggestein, durchgeführt wurden. Rainer Hennig freute sich, 15 Teil­nehmenden, darunter auch wieder einer Angelsportfreundin, den Prüfungsausweis aushändigen zu können.
Jetzt sind die Angler und Anglerinnen also in der Lage, einen Fisch fachgerecht zu versorgen. Sie kennen die Schonzeiten und Mindest­maße, erlern­ten das Verhalten in der Natur und an den Ge­wässern. Dennoch garantieren die Ausbildung und die be­stan­dene Prüfung nicht, dass beim Angeln die Fische auch beißen und gefangen werden. Hier ist es wie beim Autofahren: nach der Führerschein­prüfung muss weiterge­lernt werden; prak­tische Erfahrungen sind zu sam­meln.
Die Organisation des Lehrgangs sowie die Betreuung der Teil­neh­men­den hatten Ange­la und Rainer Hennig übernommen. Ein besonderer Dank gilt an die­ser Stelle dem Gasthaus Höbbel für die gute Zusammen­arbeit, die u. a. zu einem reibungslosen Ab­lauf des Vorberei­tungs­lehr­gangs führte.