Es weihnachtet ganz in „CHORANGE“

Mit einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert begeisterte „Chorange“ in der Uetzer Kirche. (Foto: Kirsten Werner (Chorange))

Vierzig Sängerinnen und Sänger stimmen in Uetzer Kirche auf Weihnachten ein

UETZE (r/jk). Festlich wurde das dritte Adventwochenende in der Johannes-der-Täufer-Kirche zu Uetze eingeleitet. Gut 250 Besucher lauschten dem ersten reinen Weihnachtskonzert des Uetzer Chores „Chorange“. Seit dem Frühjahr tritt der Chor, der Teil des Gesangvereins Liederkranz Concordia Uetze ist, unter dem neuen Namen „Chorange“ auf.
Ohne dabei in Kitsch zu verfallen, zelebrierten die rund 40 Sängerinnen und Sänger ihr Motto „Weihnachten ganz in CHORANGE“ und waren von den beiden Chorleitern Steffen Henning sowie Silas Bredemeier bestens vorbereitet. Insgesamt zwanzig Gesangsbeiträge – darunter zwei Soli – hatte die Singgemeinschaft für dieses kurzweilige Programm zusammengestellt.
Zu Beginn des Konzerts in der festlich geschmückten Kirche ließ „Chorange“ Johann Sebastian Bach erklingen: „Wie schön leuchtet der Morgenstern“. Und schön ging es weiter im Programm. Die beiden Chorleiter wechselten sich als Dirigenten ab und führten gekonnt, wie temperamentvoll durch das Programm.
Dieses kombinierte Anspruch und Vielseitigkeit: Traditionelle Weihnachtsarrangements („Kommet Ihr Hirten“, „Es ist ein Ros’ entsprungen“) mischten sich mit modernen Kompositionen („Tausend Sterne sind ein Dom“), Popmusik („A Winter’s Tale“) mit neu arrangierten Klassikern („Night of Silence“). Dass der gut aufgelegte Chor sein Publikum begeistert mitreißen kann, bewiesen die Akteure bei den swingenden Programmbeiträgen „Hail Holy Night“ oder „Jingle Bells“.
Herausragend an diesem Abend waren auch die Solisten. Im Oktober verpflichtete Chorange eine neue Stimmbildnerin – Sarah Lewark. Die Sopranistin bezauberte mit zwei Soli das Publikum. Besonders mit der sinnlich-romantischen Komposition von Max Reger „Mariä Wiegenlied“ wusste Sarah Lewark zu Gefallen: in der Johannes-der-Täufer-Kirche wurde es mucksmäuschenstill. Ebenso gewann Steffen Henning mit zwei Solobeiträgen das Publikum für sich.
Henning und sein Kollege Silas Bredemeier steuerten jeweils eine Geschichte vor und nach der Pause bei. Eine schöne, eine amüsante Ergänzung des eineinhalb Stunden währenden Programms.
Am Ende sangen die Mitglieder von Chorange noch ein Weihnachts-Quodlibet. Dabei entzündete der Chor Kerzen, die Beleuchtung in der Kirche wurde gedämmt und das Kerzenlicht an das Publikum weitergereicht. Ein eindrucksvoller Ausklang eines wunderschönen Konzerts, das von dem Publikum mit reichlich Applaus belohnt wurde.