Eine stimmungsvolle Reise durch die Musikwelt Osteuropas

„Ayassa” spielt mal melancholisch-romantische Lieder, dann wieder temperamentvolle Balkan-Tänze. (Foto: K4)

Ayassa spielen Balkan, Gypsy und Klezmer in Uetze

UETZE (r/jk). Am Freitag, 21. Oktober, lädt die Kulturinitiative Uetze K4 zu einem Konzert mit der Musikgruppe Ayassa ein. Beginn der Veranstaltung in der Agora des Schulzentrums Uetze, Marktstraße 6, ist um 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr). Eintrittskarten im Vorverkauf sind bei Schüler & Asnet, Uetze und Hänigsen, im
Reisebüro ‚Schöner Reisen‘ und in der Bücherei Uetze zum Preis von 12 Euro
erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 15 Euro, Kinder/Jugendliche bis 16 Jahre zahlen die Hälfte.
Geboten wird eine musikalische Reise durch die Musikwelt Osteuropas. Sowohl mit jiddischer Musik, die ohnehin viele kulturelle Einflüsse in sich vereint, als auch mit der Musik der Sinti und Roma stellt „Ayassa” mal melancholisch-romantische Lieder, dann wieder temperamentvolle Balkan-Tänze vor. Sie bescheren damit ihrem Publikum eines jener intimen Konzerterlebnisse, bei denen die ZuhörerInnen gleichsam die Augen schließen und besinnlich lauschen, andererseits vom Stuhl aufspringen und tanzen möchten. K4-Kultur4Uetze möchte an diesem Abend beides möglich machen und wird in der Agora eine Tanzfläche freihalten.
Die musikalischen Streifzüge von Ayassa ziehen sich durch Gypsy-Swing, Klezmer
und Musette – teils instrumental, teils mit jiddischen, finnischen, mazedonischen oder französischen Texten, mit Freude und Schmerz, Verliebtheit und wilder Leidenschaft.
Bearbeitete traditionelle Melodien und Gedichte ergänzen sich dabei mit eigenen
Kompositionen. Die Lieder erzählen zum Beispiel von „Schlawinern“ und Überlebenskünstlern, die alle eins gemeinsam haben: Den Einfallsreichtum, mit dem
sie – jeder auf seine Weise – der Armut zu Leibe rücken und ihren Verfolgern entkommen.
Seit 2003 spielen die fünf MusikerInnen aus Hannover auf Festivals wie Rudolstadt,
„Creole“, Hochzeiten und Kongressen und in diesem rumänischen Bergdorf, am Ende der Straße, die Kneipe neben der Goldmine – da war was los!