Eine gute Zukunft für Kinder und Jugendliche

In fünf Workshops wurde die Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung erarbeitet. (Foto: Gemeinde Uetze)

Arbeitstreffen der Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung

UETZE (r/jk). Mehr als 70 Akteure kamen am Sonnabend, 13. März, zum Arbeitstreffen der Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung in der Agora des Schulzentrums Uetze zusammen. Eingeladen hatte die Gemeinde Uetze gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Arme Kinder“ unter dem Motto „Wir bauen an einer guten Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen mit!“ Erklärtes Ziel war es, eine Präventions- und Bildungskette für Kinder und junge Menschen in der Gemeinde Uetze von der Geburt bis zur Berufsorientierung zusammen zu tragen.
Mit Tatendrang, viel Herz und Engagement haben in fünf Workshops für die Altersgruppen der 0- bis 3-Jährigen (Krippe), der 3- bis 6-Jährigen (Kindergarten), der 6- bis 10-Jährigen (Grundschule), der 10- bis 16-Jährigen (weiterführende Schulen) sowie der 16- bis 21-Jährigen (Berufsausbildung) Vertreterinnen und Vertreter von Schule, Kirche, Kindergarten, Vereinen, dem Seniorenbeirat, der Jugendpflege und viele interessierte Einzelpersonen gearbeitet.
Den fachlichen Impuls dafür setzte Gerda Holz vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik aus Frankfurt mit ihrem Referat: „Armut bei Kindern – Kommunen müssen und können handeln“. Bei der Ergebnispräsentation kamen rund 30 Angebote zu Tage, die bereits zum jetzigen Zeitpunkt als „Kettenglieder“ zur Verfügung stehen. Holz sprach den Bürgerinnen und Bürger ihre große Anerkennung für die Vielzahl der Einzelprojekte aus. Die Aufgabe bestehe jetzt darin, diese „aufzufädeln“ – zu bündeln und zu vernetzen. Darüber hinaus wurden gute Ideen und Anregungen von den Arbeitsgruppen entwickelt und warten auf Umsetzung.
Der Erste Gemeinderat, Achim Husemann, machte deutlich, dass die Gemeinde Uetze sich der Aufgabe Armutsprävention als kommunale Handlungsstrategie stellt. Seiner Ansicht nach bestehe das Leitziel darin, allen Kindern in der Gemeinde Uetze erfolgreiche Entwicklungs- und Bildungskarrieren zu eröffnen und zu sichern. Dies schafft jedoch keine Kommunalverwaltung allein, sondern nur dank der vielen Akteurinnen und Akteure, die sich bereit erklärt haben, über diesen Planungstag hinaus, an ihren Projektideen weiter zu arbeiten und diese in die Präventionskette einzuflechten, kann dies gelingen.
Die Ergebnisse werden nun in einer Broschüre zusammengestellt, die voraussichtlich im Sommer veröffentlicht wird. Eine Foto-Dokumentation des Arbeitstreffens erhalten Interessierte nach den Osterferien im Familienbüro der Gemeinde Uetze.