Eine eigene „Vernissage zum 100sten“

Bruno Rotter - ein „Prosit!“ auf ein ganzes Jahrhundert bewegtes Leben. Im Rahmen der offiziellen Geburtstagsfeier im Hänigser Pflegewohnstift „An der Mühle“ konnten die Gratulanten auch seine Bilder bewundern. (Foto: Georg Bosse)

Bruno Rotter feierte im Pflegewohnstift „An der Mühle“ 100. Geburtstag

HÄNIGSEN/ALTKREIS (gb). Inmitten einer illustren Gästeschar und mit dem bischöflichen Segen aus Hildesheim, den St. Nikolaus-Pfarrer Martin Karras im Himmelsgepäck mitgebracht hatte sowie mit einer eigenen Bilderausstellung hat Bruno Rotter am vergangenen Samstag im Pflegewohnstift „An der Mühle“ in Hänigsen seinen 100. Geburtstag gefeiert.
Zu den Gratulanten gehörten unter anderem die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde (Lehrte), Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg und die stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Hänigsen, Ruth Andresen.
Der ihm nachgesagte Charme wurde Bruno Rotter in Österreich in die Wiege gelegt. Der humorvolle Senior lebte viele Jahre lang in Lehrte, wo er über die Tätigkeit als Stellwerksleiter bei der Bahn bis zum Obersekretär aufstieg. Im September 2008 zog Bruno Rotter mit seiner Gattin, die er 1947 geehelicht hatte, ins Pflegewohnstift „An der Mühle“ nach Hänigsen. Im Verlauf einer Maltherapie mit Christine Späthe von der „Kunstspirale“ Hänigsen entdeckte der mittlerweile 97-Jährige sein künstlerisches Talent. Das Malen wurde ihm zu einer späten Leidenschaft. Etliche seiner farbenfrohen Werke hat Bruno Rotter bereits verschenkt und dafür viel Freude und Anerkennung geerntet. Und so war es nur folgerichtig, die kleine Feier in seinem Wohnbereich mit einer „Vernissage zum 100sten“ auszurichten. Der MARKTSPIEGEL und seine Leser/innen sagen: „Herzlichen Glückwunsch!“