Ein „feuerreiches“ Wochenende für die Uetzer Wehren

Wohnhausbrand in Katensen und rauchender Kochtopf in Uetze

KATENSEN (r/jk). Am vergangenen Freitag wurden die Ortsfeuerwehren Katensen und Dollbergen gegen 19.30 Uhr zu einem Garagenbrand nach Katensen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt deutete ein starker Flammenschein und eine Rauchsäule darauf hin, dass es sich nicht nur um eine Garage handeln könne. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich, dass das Feuer bereits auf das Wohnhaus übergegriffen hatte, der Dachstuhl stand bereits im Vollbrand. Sofort wurden weitere Kräfte aus Schwüblinsen und Uetze sowie die Drehleiter aus Hämelerwald nachalarmiert.
Aufgrund der engen Bebauung galt es zunächst, die Nachbargebäude zu schützen. Daher wurde ein massiver Löschangriff von außen durchgeführt, im Einsatz waren bis zu 2 B-Rohre und mehrere C-Rohre, auch über die Drehleiter. Das Dachgeschoss des Wohnhauses brannte trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr vollständig aus. Die Wohnung wurde durch Löschwasser und Brandrauch stark in Mitleidenschaft gezogen. Im Verlauf wurde auch erstmals die Wärmebildkamera eingesetzt, um gezielt nach Brandnestern suchen zu können.
Der Bewohner des Hauses erlitt einen schweren Schock und musste vom Rettungsdienst vor Ort ärztlich versorgt werden. Die Feuerwehren waren mit 15 Löschfahrzeugen und 87 Einsatzkräften vor Ort.
Im Verlauf des nächsten Tages mussten die Ortsfeuerwehren Katensen und Dollbergen noch zweimal ausrücken, um einzelne Brandnester abzulöschen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Tags zuvor war es bereits für die Uetzer Feuerwehrkameraden zu einem weiteren Brandeinsatz gekommen. In einem Wohnhaus am Thielenplatz wurde ein rauchender Topf auf einer eingeschalteten Herdplatte als Ursache festgestellt. Die Feuerwehr verschaffte sich Zutritt zur Wohnung und brachte den Topf ins Freie. Anschließend wurden die Wohnung mit einem Überdrucklüfter entraucht. Im Einsatz waren 9 Einsatzkräfte mit zwei Löschfahrzeugen.