Eheleute Grete und Bruno Späthe feierten Gnadenhochzeit

Geschenke und Glückwünsche für das Ehepaar Späthe: v.l. Marion Gellermann (stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Uetze), Grete und Bruno Späthe, Regionspräsidentin Doris Klawunde und Norbert Vanin (Ortsbürgermeister Hänigsen). (Foto: Dana Noll)

Zahlreiche Gratulanten auch aus Rat und Verwaltung

HÄNIGSEN/UETZE (dno). 400.115 Eheschließungen bundesweit wurden im Jahr 2015 vollzogen – Rekord in den letzten zehn Jahren! Leider, sagt aber auch die Statistik, halten davon nur die wenigstens bis zur Silberhochzeit durch. Ein bisschen mehr „Ausdauer“ hatten die Eheleute Grete und Bruno Späthe aus Hänigsen. Im Kreise ihrer Familie, ihrer Nachbarn und den „Kegelbrüdern“ feierten sie am 9. August 2016 ihre „Gnadenhochzeit“.
70 Jahre verheiratet, das ist schon was! Der „Steinkrug“ in Hänigsen war festlich geschmückt und selbst die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde, der Ortsbürgermeister Hänigsen Norbert Vanin sowie die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Uetze, Marion Gellermann, mischten sich unter die Gratulanten.
Am 9. August 1946 gaben sich Grete und Bruno Späthe in der Kirche Hänigsen das Ja-Wort. „Es stand schon früh fest, dass Bruno bestimmt und ich mache, was ich will“, so Grete Späthe augenzwinkernd. Beide hatten sich auf dem Sportplatz kennengelernt. Bruno spielte Fußball und Grete stand am Seitenrand und war später wieder im Handball selbst aktiv.
Die heute 89-Jährige sowie der 92-jährige Bruno Späthe waren immer sehr sportlich und naturverbunden. Im Sommer wurde viel gewandert und Zelturlaub gemacht. Im Winter zog es die Späthes auf die Langlaufskier. Auch mit ihren Töchtern Brigitte und Astrid teilten sie viele gemeinsame Erlebnisse in Wald und Wiesen, auf Fahrradtouren oder im Wanderurlaub.
Beruflich war Bruno Späthe immer dem Kali-Schacht verbunden, vor 29 Jahren ging er in Rente. Grete war Hausfrau und über 41 Jahre in einer Bäckerei als Aushilfe tätig. „Wir hatten immer die Vereinbarung, Bruno verdient das Geld und ich teile es ein und gebe es aus“, so Grete Späthe.
Zahlreiche Wünsche, Präsentkörbe, Gutscheine und Geschenke wurden den Jubilaren überbracht. „Wir wünschen uns selber, dass wir so gesund wie möglich bleiben und ohne große Schmerzen zu Ende leben dürfen“, so Grete Späthe.