„Die Spielerei“ wagt sich an Weihnachtsmärchen

„Die Spielerei“ hat sich mit „Ophelia und die Schublade vom verschwundenen Glück“ erstmals an ein Weihnachtsmärchen gewagt: v.l. vorn Antje Laufer, Katja Wiegmann, Maren Gille; hintere Reihe v.l. Nils Veith, Michaela Rummler, Oliver Wempe, Jens Wiegmann, Stephan Schwarzer und Elke Stolte. (Foto: Die Spielerei)

„Ophelia und die Schublade vom verschwundenen Glücks“

UETZE (r/jk). Nach drei Komödien und einer Vielzahl von Sketchen bewegt sich „Die Spielerei“ auf neuem Terrain: Erstmalig führt das engagierte Ensemble im Dezember dreimal ein Stück für ein junges Publikum auf. Zwei der Aufführungen sind für die Grundschule Uetze geplant. Eine dritte, öffentliche Aufführung bietet „Die Spielerei“ am 17. Dezember ab 16 Uhr in der Agora des Schulzentrums Uetze an.
Im September wandte sich eine Lehrerin der Grundschule Uetze an die Leiterin der Spielerei, Maren Gille. Ob sich die Theatergruppe nicht vorstellen könne, in diesem Jahr ein Weihnachtsmärchen anzubieten. Da durch die Sperrung der Agora im kommenden Jahr keine Aufführung der Spielerei geplant war, die Kapazitäten der Gruppe es zuließen, ein Stück relativ schnell gefunden und die Lust zu spielen im gesamten Team groß war, sagte Gille zu: „Es war schon lange unser Wunsch, ein Angebot zu Weihnachten zu machen. Dass dieser Wunsch jetzt sehr spontan realisiert wird, hat uns gefreut.“
Das gut einstündige Stück bietet dann auch alles, was ein gutes Weihnachtsmärchen im Angebot haben sollte: Es ist spannend, lustig, magisch, weckt die Fantasie und hat am Ende das ersehnte Happyend. Eine Botschaft vermittelt das Stück des Autors Ulrich G. Engelmann zudem: Nämlich die Antwort zu der Frage, was ist eigentlich Glück, bzw. was kann es sein…
Die Handlung spielt auf einem Dachboden oder besser gesagt im Königreich Plunderland, in dem König Fritzchen (Stephan Schwarzer) mit seiner Tochter Helena (Michaela Rummler) residiert und seine Untertanen regiert. Unterstützung erfährt er dabei von einem gestiefelten Kätzchen (Katja Wiegmann) und seinem treuen Nachtwächterminister Murmel (Jens Wiegmann). Für Unruhe sorgt jedoch der böse Zauberer Zaramba (Oliver Wempe), der ständig versucht alle und alles zu verhexen und dabei noch böser zu werden. Dann gibt es noch die gute Fee Ophelia (Elke Stolte), der in Wirklichkeit der Dachboden gehört und die dem Zauberer böse Zahnschmerzen verursacht. Sie und ihre beiden Enkelkinder Lotte (Maren Gille) sowie Fiete (Antje Laufer) sorgen schlussendlich für die guten Wendungen im Stück, so dass am Ende alle glücklich und zufrieden sind. Natürlich spielt auch ein heldenhafter Prinz noch eine Rolle: Serafino (Nils Veith) versucht ebenfalls das Glück seiner Auserwählten zu finden und nimmt tapfer den Kampf mit dem Bösen auf.
Die Regie dieses kurzweiligen Stückes, geeignet für Kinder ab dem Vorschulalter, liegt in den bewährten Händen von Andrea Hennigs. Die Ton- und Lichttechnik organisiert wieder Per Hohmann. Kostüme und Bühnenbild werden in liebevoller Detailarbeit von Melanie Lüdtke und Andrea Cremer in Szene gesetzt.
Karten für die einzige öffentliche Aufführung am 17. Dezember 2016 (16.00 Uhr, Agora) sind zum Preis von sechs Euro (ermäßigt: vier Euro) in den bekannten Vorverkaufsstellen in Uetze (Reisebüro Holiday, Burgdorfer Straße 28 sowie Lottopoint Uetze, Kaiserstraße 29) ab sofort erhältlich.