Das Uetzer Gymnasium stand Kopf

Die Musical-AG des Uetzer Gymnasiums während ihres Auftritts. (Foto: Marion Arth)

Musical-AG des Gymnasiums führte „Coco Superstar“ auf

UETZE (r/jk). Die Aufführung der Musical-AG des Gymnasiums unter den Eichen „Coco Superstar“ war ein voller Erfolg. Die Agora war bis auf den letzten Platz belegt und die Zuschauer lachten und klatschten viel, was die jungen Akteure zu Glanzleistungen anspornte.
Überzeugend spielten die Fünft- bis Neuntklässler, wie die ganze Schule dem Auftritt Cocos entgegenfiebert und um ein Backstage-Treffen mit dem Star wetteifert, das die Managerin (Nicola Heinke) mit herrlich amerikanischem Akzent versprach. Die größten Fans kreischten bei dieser Aussicht ohrenbetäubend, wofür die Naturwissenschaftler unter den Mitschülern nur ein Kopfschütteln übrig hatten. Dennoch waren auch sie scharf auf den Backstage-Pass – wegen der Bühnentechnik. Die Sprachgenies wollten sich mit dem internationalen Star unterhalten und die Sportler wollten ihr Fitness- und Ernährungsprogramm erfahren. Die Künstler glaubten, nur sie verstünden eine Künstlerin. Bei diesem Wettstreit störte nur ab und zu der Lärm, den der Hausmeister (Fynn Richter) beim Verrichten seiner Arbeiten verursachte. Da er nicht wusste, worum sich die ganze Aufregung drehte, dachte er, man würde eine Überraschung für seinen Geburtstag am nächsten Tag vorbereiten. Enttäuscht musste er am nächsten Tag feststellen, dass dem nicht so war, was der Direktorin (Nina Andresen), der Lehrerin (Amelie Kömmler) und den Schülern unangenehm war. Doch alles endete in einer ausgelassenen Party als Happy End, bei der sich niemand mehr für den Backstage-Ausweis interessierte.
Für den reibungslosen Ablauf sorgten die Leiterinnen Anastasia Schmidt und Cornelia Sender sowie der Seminarfachkurs unter der Leitung von Günther Kellmer und Lukas Werner an der Technik. Die Schüler bedankten sich bei ihnen und bei Christine Krüger, die bis Februar die Musical-AG mitgeleitet hatte und seitdem in Elternzeit ist.
Schulleiterin Dr. Andrea Wundram bedankte sich ebenfalls bei allen und sprach ihre Anerkennung für diese gelungene Aufführung aus.