Beamervortrag über Martin Luther

Lichtbildvortrag am 19. März in der Eltzer Kirche

ELTZE (r/jk). Mit Martin Luthers Anschlag der 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche begann am 31. Oktober 1517 die Reformation. Das Thema Martin Luther und die Reformation mit ihren Ursachen und Folgen wird in einem Vortrag am 19. März ab 16:30 Uhr in der Eltzer Kirche von Monika und Rainer Windrich aufgegriffen. Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei.
Ehepaar Windrich sucht mit den Teilnehmern die Originalschauplätze auf, die in Martin Luthers Leben und in der Reformationsgeschichte eine bedeutende Rolle gespielt haben. Luthers Geburts- und Sterbeort Eisleben sowie das benachbarte Mansfeld, wo Luther die ersten Jahre seiner Kindheit verbrachte, sind die ersten Stationen dieser Reise. Es folgen Eisenach, wo Martin Luther ein paar Jahre die Schule besuchte, und Erfurt, wo Luther Jura studierte und als Augustinermönch seine theologische Ausbildung erhielt. Im Erfurter Dom wurde Luther zum Priester geweiht.
Neben Wittenberg nimmt die Wartburg eine zentrale Rolle in diesem Vortrag ein. Auf der Wartburg hat Luther als Junker Jörg das Neue Testament übersetzt. Interessant ist aber auch, welch auslösende Rolle Jüterbog im Vorfeld der Reformation spielte. Luthers Frau Katharina von Bora, der sächsische Kurfürst Friedrich der Weise, Philipp Melanchton und der Maler Lucas Cranach d. Ä. waren nur einige Wegbegleiter Luthers. Dass die Reformation ohne sie einen völlig anderen Verlauf genommen hätte, kommt in diesem Bericht ebenfalls zum Ausdruck. Der Abschluss des Vortrags bildet eine Fahrradtour auf dem Lutherweg entlang der Elbe von Wittenberg nach Wörlitz, wo man sich vom UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz begeistern lassen kann.