Auf den Spuren von Ännchen von Tharau

Ernie Meyer lässt in seinem Diavortrag das alte Ostpreußen wieder lebendig werden. (Foto: Ernie Meyer)

DRK Hänigsen: Reisereportage von Ernie Meyer über Ostpreußen

HÄNIGSEN (r/jk). Nachdem der erste Vortrag von Ernie Meyer im letzten Jahr beim DRK Hänigsen ein voller Erfolg war, wird im Rahmen des „Klönschnacks und mehr“ Nachmittags der zweite Teil des Reiseberichtes von Ernie Meyer präsentiert. Die Veranstaltung findet am 7. Februar 2012 um 15.00 Uhr in der Aula der Grundschule am Storchennest statt.
Die Besucher werden von dem durch seine Reportagen über Masuren und Kanada bekannten Vortragsreferenten Ernie Meyer auf eine Rundreise durch wunderbare Landschaften und verträumte Dörfer mitgenommen. Im Teil Nr. 2 seiner ostpreußischen Trilogie geht es durch das Memelland und die Elchniederung, nach Königsberg, zur Kurischen Nehrung und Haff sowie in die Rominter Heide. Der Referent macht halt in Ostpreußischen Provinzstädten, in kleinen Orten und großen Gestüten, die Geschichte geschrieben haben: Memel, Windenburg, Ruß, Heydekrug, Tilsit, Trappen, Pillkallen, Tollmingen, Insterburg, Königsberg, Cranz, Rossitten und Nidden. Die Zuschauer werden mitgenommen zu Elena Ehrlich in den Fischerort Gilge am Haff und natürlich in das „Heiligtum der Pferde“ in Trakehnen. Neu restaurierte Gestüte, wie Weedern und Georgenburg, lassen es jedem Trakehnerzüchter und Pferdefreund warm ums Herz werden.
Zum Schluss der Reise geht es auf die Kurische Nehrung nach Nidden. Unmittelbar an die Hohe Düne grenzend, wunderschön am Haff liegend und von Wäldern umgeben, vermittelt Nidden fast alles, was die Kurische Nehrung ausmacht. Die Ostsee lädt zum Baden ein, Wälder und Dünen locken mit ausgedehnten Wanderungen oder Fahrradtouren. Im Jahr 2000 wurde die Kurische Nehrung sogar als eine der schönsten Landschaften Europas in die Liste des schützenswerten Weltkulturerbes aufgenommen. Wer Ernie Meyers Reisebericht gehört und die Bilder dazu gesehen hat, weiß warum.
Im Anschluss an den Vortrag gibt es für alle Teilnehmer Kaffee und Kuchen und es gibt die Möglichkeit zum Könschnack, insbesondere über Ostpreußen.