60 Jahre St. Matthias Uetze wird gefeiert

Patronatsfest am 28. Februar in der katholischen Kirche

UETZE (r/jk). Seit 60 Jahren gibt es die katholische St. Matthias-Kirche an der Uetzer Marienstraße. Grund genug, um diesen runden Geburtstag mit einem umfangreichen Programm zu feiern.
In Uetze gab es bis zum Ende des zweiten Weltkrieges kaum Katholiken. Mit dem einsetzenden Flüchtlingsstrom zum Ende des zweiten Weltkrieges aus dem Osten änderte sich dieses. Zu den Vertriebenen gehörte auch Martin Drutschmann, ein Pfarrvikar aus dem schlesischen Münsterberg. In der Friedhofskapelle hielt er in der Nachkriegszeit die ersten katholischen Gottesdienste ab. Mit Georg Jamitzky bekamen die Uetzer 1951 dann ihren ersten Pfarrer. Er leitet den Bau eines eigenen Gotteshauses ein. Das Grundstück stellte der Kaufmann Karl Joseph Lüddecke zur Verfügung. Ende August 1954 schachteten die Gemeindemitglieder gemeinsam die Baugrube an der Marienstraße aus. Die Grundsteinlegung fand am 25. September 1954 statt. Gut ein Jahr später, am 30. September 1956, wurde die St. Matthias-Kirche geweiht.
Unter dem Motto „Te Deum Laudamus“, das zu diesem Jubiläum ganz bewusst gewählt wurde, um bewusst zu machen, dass bei aller Freude über 60 Jahre eines Kirchengebäudes nicht in Vergessenheit gerät, warum die Kirche damals gebaut wurde und bis heute besteht, wird es eine Reihe von Veranstaltungen in den kommenden Monaten geben. Niemals sollte vergessen werden, dass sie allein zum Lobe Gottes dient und nicht einem irgendwie gearteten Selbstzweck. Die Kirche ist ein Gotteshaus – ohne ihn ist das Gebäude sinnentleert. Er ist der eigentliche Grund zum Feiern.
Am kommenden Sonntag, 28. Februar beginnen ab 10.30 Uhr die Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr mit einem Festgottesdienst unter Mitgestaltung des Chores „New Hymn“.