Stadtwerke übernehmen zum Jahreswechsel Wasserleitungen

Zum 1. Januar des nächsten Jahres übernehmen die Stadtwerke auch die Transportleitungen für das Trinkwasser. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Für die Kunden ändert sich zunächst erst einmal nichts

SEHNDE (hdb). Die Stadtwerke übernehmen zum 1. Januar vom Wasserverband Peine das gesamte Leitungsnetz. Ausnahmen bilden die Ortschaften Bilm und Höver. Die bisherigen Vertragsparteien einigten sich auf einen „mittleren sechsstelligen Betrag“ – mehr wollte Geschäftsführer Frank Jankowski nicht verraten.
Nur noch so viel: Es seien schwierige, aber letztendlich erfolgreiche Verhandlungen gewesen, die die Stadtwerke Sehnde mi dem Wasserverband Peine geführt habe. Und: Für die Sehnder Kundschaft ändere sich zunächst einmal nichts, was zum Beispiel den Wasserpreis anbelangt.
Das könne sich allerdings ändern, wenn die Stadtwerke sich einen Überblick über das Transportleitungsnetz und denkbare Investitionen verschafft haben. Im östlichen Stadtgebiet bestehe beispielsweise Handlungsbedarf, sagte Jankowski-Zumbrink.
„Aus drei mach zwei“ lautet das Ergebnis, nachdem zum Jahresende 2015 der Wassertrtansportvertrag mit dem Nachbarn fristgerecht gekündigt und der Kaufvertrag Mitte August 2016 unterschrieben worden war.
Mit der Auflösung des Borsumer Kaspels vor zehn Jahren waren die Ortsnetze den damaligen Mitgliedsgemeinden übertragen und die Leitungen an den Wasserverband Peine verkauft worden. Die Wasserdurchleitung durch das Rohrleitungsnetz wurde in einem gesonderten „Wassertransportvertrag zwischen Peine und Sehnde geregelt.
Nun verfügen die Stadtwerke künftig mit den Harz-Wasserwerken, die das kühle Nass liefern, nur noch über eine Organisation, mit der sie sich auseinandersetzen müssen. „Das ist für alle Seiten die beste Lösung“, findet Jankowski-Zumbrink.
nd der Aufsichtsrats-Vorsitzende und Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke fügt hinzu: „Neue Leitungen neben den alten wären deutlich teurer gewesen.“
Die Sehnder Ortsteile Bilm und Höver bleiben aber zunächst aufgrund bestehender Verträge noch beim Wasserverband Nord Hannover.