Wohnhaus für Geflüchtete in Höver: Bewohner dankten mit einem Sommerfest

Franziska Burbulla, Leiterin des AWO Wohnheims, bedankte sich in ihrer Begrüßungsrede für die tolle Unterstützung durch die Stadt Sende, das Flüchtlingsnetzwerk und die Nachbarn. (Foto: AWO)

„Engagierte Unterstützer, tolle Nachbarn“

HÖVER (r/kl). Das Wohnhaus für Geflüchtete der AWO Region Hannover in Höver hat ein Sommerfest mit Nachbarn, Unterstützern und Gästen aus der Politik und Verwaltung gefeiert. „Heute feiern wir nicht nur den Sommer, sondern wir wollen vor allem Sie, liebe Gäste, feiern. Seit mehr als einem Jahr erfahren wir im Haus so viel Gutes von Ihnen“, sagte Einrichtungsleiterin Franziska Burbulla in ihrer Begrüßungsrede.
Die AWO-Einrichtung wurde im Februar 2016 eröffnet und bietet derzeit 58 Zugewanderten ein Zuhause. Mehr als ein Dutzend lebt in dem Wohnhaus seit der Eröffnung, unter ihnen Iraner und Sudanesen, da ihre Asylverfahren meist langwierig sind, berichtete Burbulla.
Sie lobte in ihrer Begrüßung die tolle Nachbarschaft und die hervorragende Unterstützung durch das ehrenamtliche Flüchtlingswerk Sehnde: „Es ist toll, dass wir so engagierte Partner vor Ort haben.“
Dr. Silke Lesemann, Vorsitzende der AWO Region Hannover und örtliche SPD-Landtagsabgeordnete, lobte ebenfalls die Unterstützung durch das Flüchtlingsnetzwerk und „die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung“.
Die Bewohner und Helfer hatten ein großes Buffet in ihrer Küche für ihre Gäste aufgebaut. Rehana Jahangir und ihre Mutter Mojabin Khojasha servierten Reis mit Küfte, ein traditionelles afghanisches Gericht. Die beiden leben seit einem Jahr in Höver. „Es gefällt uns sehr in Sehnde“, sagte Rehana. „Die Mitarbeiter in unserem Haus sind sehr nett und wir haben hier tolle Nachbarn.“