Willkommens-Rucksack für junge Familien in Sehnde

v.l. Nina Rentsch, Sparkasse Sehnde, Harald Schröder, Sparkassen-Vertriebsdirektor für Lehrte und Sehnde, Vivien Köhne, Koordinatorin Projekt „Rucksack“ mit ihrer Tochter „Elli“ unterstützen das Projekt. (Foto: Dana Noll)

140 rote Bags mit umfangreichen Inhalt werden von Ehrenamtlichen verteilt

SEHNDE (dno). Die Familienstadt Sehnde begrüßt ihre neu-geborenen Bürger/innen mit einem Willkommens-Rucksack - voll gepackt mit Informationen, Gutscheinen und kleinen Aufmerksamkeiten für Eltern und Kinder.
„Bald werde ich auch einen roten Rucksack überreicht bekommen“, so Vivien Köhne, die sich ehrenamtlich für das Projekt engagiert. Als Mutter von vier Kindern, die jüngste ist gerade 3 Monate alt, ist die Aktion „Rucksack“ nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern sie weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Informationen und Kontakte sind.
„Gerade beim ersten Kind ist eine große Umstellung, es gibt viele Fragen“, so Köhne. „Ins Gespräch zu kommen“, ist das Hauptanliegen dieser Aktion. Ehrenamtlich, oft lebenserfahrene Frauen, verteilen die Rucksäcke in den jungen Familien. „Auch für Migrantinnen ist das eine tolle Erfahrung. Oft wird noch gemeinsam gegessen und man unterhält sich mit Händen und Füßen“, so Köhne, „Unsere Ehrenamtler sind bestens vernetzt und können daher gut beraten.“
Die Aktion „Rucksack“ ist bereits im sechsten Jahr. Schon knapp 1.000 Rucksäcke sind in jungen Familien in Sehnde verteilt wurden, aktuell warten wieder 140 auf „neue Familien“. Etwa 600 Euro wurden in die roten Bags investiert, die von der Sparkasse Hannover bereits zum dritten Mal gesponsert wurden.
„Wir freuen uns, wenn neue „kleine Nachbarn“ in Sehnde einziehen und möchten sie damit Willkommen heißen“, so Harald Schröder, Sparkassen-Vertriebsdirektor für Lehrte und Sehnde.
In den roten Bags, sind zahlreiche Informationsbroschüren, Gutscheine, Beratungshinweise und sogar selbst gestrickte Söckchen! Ebenso gibt es immer ein „Hauptgeschenk“, wie beispielsweise Zahnbürsten, Windeln, Beißringe oder Schnullerketten. „Der Inhalt ist pädagogisch durchdacht und soll die jungen Familien unterstützen“, so Köhne.