Verbraucherzentrale bietet regelmäßig Energieberatung in Sehnde an

Wissenswertes über moderne und sparsame Heiztechnik vermittelte der Bauingenieur Florian Lörincz, allerdings nur wenigen Zuhörern. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Bei der Auftaktveranstaltung zeigten aber nur wenige Besucher Interesse an Heizungsmodernisierung

SEHNDE (hdb). Der Experte hat sich nicht entmutigen lassen: Nur eine Handvoll Zuhörer wollten das Referat von Florian Lörincz über moderne Heiztechnik hören.
Die Veranstaltung im Ratshaussaal war der Auftakt zur Neueröffnung eines Energieberatungs-Stützpunktes in Zusammenarbeit zwischen der Kommune und der Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZN).
„Das muss sich wohl noch herumsprechen“, sprach der Fachmann sich, Monika Sprengel von der städtischen Abteilung für Grünflächen und Umwelt und vier „Pionieren“ im Ratssaal Mut zu. Beide untermauerten ihren Optimismus mit der Ankündigung, die künftig regelmäßig zunächst einmal donnerstags geplante Beratung im Sehnder Rathaus auf zwei Termine auszuweiten – „wegen des starken Interesses“.
„Die kalte Jahreszeit naht, das Bedürfnis nach behaglichem und wirtschaftlich beheizbarem Wohnraum steigt. Tipps zum Umgang mit Investitionen in die eigene Immobilie und unter anderem zum Einsparen von Energiekosten sind gefragt wie nie“, erhofften sich die Stadtverwaltung und die Verbraucherzentrale eigentlich von ihrem gemeinsamen Angebot.
Diese Erwartung traf allerdings beim Startschuss nicht ein – vielleicht auch deshalb, weil laut Monika Sprengel die Kommune mit den eigenen Stadtwerken im Boot schon zwischen 2009 und 2014 stationäre Vorarbeit geleistet hatten
„Wir haben aber nach einem neuen Konzept mit einer objektiven, nicht firmengebundenen Beratung gesucht“, machte die städtische Bereichsleiterin gewisse Abnutzungserscheinungen deutlich. Außerdem bietet die Verbraucherzentrale künftig auch von Gebäude- bis zu Brennwertchecks unterschiedliche Dienstleistungen unmittelbar vor Ort an. Diese sind allerdings mit Kosten verbunden.
„Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei“, betont die Stadtverwaltung.
Sie stellt der Verbraucherzentrale im Rathaus für die Sprechstunden zweimal im Monat - jeweils nachmittags am ersten und dritten Donnerstag – kostenlos einen Raum zur Verfügung. Eine halbstündige Beratung kostet nach VZN-Angaben fünf Euro.
Erforderliche Terminanmeldungen sind unter der Rathaus-Telefonnummer (05138) 70 72 78 oder bei der Verbraucherzentrale unter (0800) 8 09 80 24 00 möglich.