Traditioneller Pkw-Oldtimertag im Straßenbahn-Museum Wehmingen

Oldtimer - Straßenbahnen, Pkw und Zweiräder - sind als Überlebende vergangener Zeiten am Sonntag im Straßenbahnmuseum Wehmingen zu sehen. (Foto: HSM/Archiv)
Sehnde: Hannoversches Straßenbahn-Museum Wehmingen |

"Veteranen der Straße" haben am Sonntag freien Eintritt

SEHNDE/WEHMINGEN (r/kl). Am Sonntag, 11. August, ist es wieder soweit. Nicht nur für die Freunde historischer PKW, Motorräder und -roller ist er seit nunmehr 17 Jahren zu einer festen Einrichtung geworden - der „Oldtimertag“. Der Trägerverein des Hannoverschen Straßenbahn-Museums (HSM) lädt auch in diesem Jahr wieder alle Besitzer/innen dieser "Veteranen der Straße" herzlich ein, mit ihren Fahrzeugen vorbeizuschauen. Selbstverständlich haben sie dann zusammen mit ihrer Begleitung auch freien Eintritt.
Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr treffen sich alle auf dem weitläufigen Museumsgelände in Sehnde-Wehmingen. Eine Vielzahl von Pkw und Motorrädern, die aus verschiedenen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts stammen, werden sich entlang der Straßenbahnstrecke aufstellen und den Besuchern des HSM einen bunten Reigen von Fahrzeugen bieten die, jedes für sich, ein eigene Epoche des Kraftfahrzeugbaus repräsentieren. Deren Besitzer/innen freuen sich natürlich auch stets über Fachsimpeleien oder einfach nur am Interesse an ihren liebevoll gepflegten Schätzen.
Erstmalig sind die historischen Straßenbahnen des Museums im dichten Fahrbetrieb nicht nur auf dem bekannten 2,5km langen Rundkurs sondern stündlich auch auf der neuen 1km langen Außenstrecke unterwegs. Damit ist das Museum um eine lange erwartete Attraktion reicher geworden, kann es den Besuchern doch zusätzlich den Eindruck einer ‚Überland-Straßenbahn’ vermitteln.
Bahnen, zum Beispiel aus Hannover, Kassel und Neunkirchen (Saarland), aber auch aus Wien oder den Niederlanden, sind mit am Start und vermitteln dabei auch einen Eindruck über die Fortentwicklung öffentlicher Verkehrsmittel in den letzten 100 Jahren.
Während informativer Führungen erfährt der Besucher nicht nur die Museumsgeschichte, sondern auch die Geschichte der Straßenbahn, von der Pferdebahnzeit bis in die Neuzeit.
Für das leibliche Wohl sorgt das bewährte Team vom ‚Café Hohenfels’. Zudem gibt es natürlich auch Speisen vom Grill.
Für die jungen Besucher wurden einen Sandkasten und eine Hüpfburg aufgebaut und natürlich gibt es den beliebten Fahrsimulator, der das Selbersteuern einer historischen Tram durch das Berlin der 1970er Jahre in einem Original-Fahrstand ermöglicht.
Wer kein betriebsfähiges Oldtimer-Fahrzeug sein Eigen nennt, zahlt als Erwachsener 7,50 Euro, als Kind vier Euro und als Familie 20 Euro. Der ermäßigte Eintritt beträgt 6,50 Euro. Weitere Informationen finden Interessierte auch im Internet unter www.tram-museum.de.