Traditioneller Oldtimertag im Straßenbahn-Museum Wehmingen

Die BesitzerInnen von Oldtimern der Straße haben am Sonntag mit ihren automobilen Schmuckstrücken freien Eintritt im Straßenbahnmuseum Wehmingen. (Foto: Archiv/HSM)
Sehnde: Hannoversches Straßenbahn-Museum Wehmingen |

"Veteranen der Landstraße" geben sich ein Stelldichein

SEHNDE/WEHMINGEN (r/kl). Am Sonntag, 12. August, ist es wieder soweit. Nicht nur für die Freunde historischer Automobile und Motorräder ist er, seit nunmehr 16 Jahren, zu einer festen Einrichtung geworden, der „Oldtimertag“. Der Trägerverein des Hannoverschen Straßenbahn-Museums (HSM), lädt auch in diesem Jahr wieder alle BesitzerInnen dieser "Veteranen der Landstraße" herzlich ein, mit ihren Fahrzeugen vorbeizuschauen. Selbstverständlich haben sie dann, zusammen mit ihrer Begleitung, auch freien Eintritt.
Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr, treffen sich alle auf dem weitläufigen Museumsgelände in Sehnde-Wehmingen. Eine Vielzahl von Pkw und Motorrädern, die aus verschiedenen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts stammen, werden sich entlang der Straßenbahnstrecke aufstellen und den Besuchern des HSM einen bunten Reigen von Fahrzeugen bieten die, jedes für sich, ein eigene Epoche des Kraftfahrzeugbaus repräsentieren.
Deren Besitzer/innen freuen sich natürlich auch stets über Fachsimpeleien oder einfach nur am Interesse an ihren liebevoll gepflegten Schätzen.
Wie immer, sind auch die historischen Straßenbahnen des Museums im dichten Fahrbetrieb auf der 2,5 km langen Strecke unterwegs und laden alle Besucher zum Mitfahren ein. Bahnen, z.B. aus Hannover, Berlin, Kassel und Neunkirchen (Saarland), aber auch aus Österreich und den Niederlanden, sind mit am Start und vermitteln dabei auch einen Eindruck über die Fortentwicklung öffentlicher Verkehrsmittel in den letzten 100 Jahren.
In informativen Führungen erfährt der Besucher nicht nur die Museumsgeschichte, sondern auch die Geschichte der Straßenbahn, von der Pferdebahnzeit bis in die Neuzeit.
Für das leibliche Wohl sorgt das bewährte Team vom neu gestalteten "Café Hohenfels". Zudem gibt es natürlich auch Speisen vom Grill.
Für die jungen Besucher gibt es einen Sandkasten, eine Hüpfburg und natürlich den beliebten Fahrsimulator, der das Selbersteuern einer historischen Tram, durch das Berlin der 1970er Jahre, in einem Original-Fahrstand ermöglicht. Als Besonderheit, wurde zudem eine Kinderbahn angeschafft, auf deren Beiwagen auch die Jüngsten eine 100m-Runde drehen können.
Wer kein betriebsfähiges Oldtimer-Fahrzeug sein Eigen nennt, zahlt als Erwachsener sieben Euro, als Kind 3,50 Euro und als Familie 19 Euro. Der ermäßigte Eintritt beträgt sechs Euro.
Weitere Informationen finden InteressentInnen auch im Internet unter www.tram-museum.de.