Sturmtief „Andrea“ sorgte für viel Wirbel in Sehnde

In Haimar schlug während des Sturmtiefs „Andrea“ ein Blitzschlag eine Trafohaus-Stahltür auf. Im inneren des Gebäudes Brach ein Feuer aus. Die Ortsfeuerwehren Haimar, Dolgen und Sehnde waren im Einsatz. (Foto: Ffw Sehnde/Tim Herrmann)

Blitzschlag sprengte Trafohaus-Stahltür auf

SEHNDE (r/dik). In der vergangenen Woche sorgte das Sturmtief „Andrea“ für Wirbel. Gleich fünfmal mussten die Feuerwehr-Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Haimar, Dolgen und Sehnde daher am vergangenen Donnerstag ausrücken. Unter anderem schlug in Haimar, Mehrumer Straße/Ecke Dolgener Straße ein Blitz in das dortige Trafohaus ein. Die Wucht des Blitzschlags war so enorm das die Stahltür regelhaft aufgesprengt wurde und im Inneren des Gebäudes ein Feuer ausbrach. Die eingesetzten Einsatzkräfte bekämpften das Feuer mit Hilfe von Kleinlöschgeräten und stellten danach den Brandschutz sicher. Dadurch kam es in den Ortschaften Haimar und Dolgen zu einem Stromausfall. Dieser wurde nach etwa 30 Minuten durch den Stromversorger wieder behoben
. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Am späten Abend wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde in den Karl-Backhaus-Ring alarmiert. Hier hatte der Wind eine Dachkuppel von einem Lichtschacht weggerissen. Mittels technischen Hilfsmitteln und Leinen konnte die Dachkuppel gesichert und auch wieder so verschlossen werden, dass kein Regenwasser mehr ins Gebäude treten konnte. Auch hierbei gab es keine Verletzten.
Bei den weiteren Einsätzen handelte es sich um umgestürzte und abgeknickte Telefonmasten.
Gegen 18.30 Uhr waren alle Feuerwehren wieder eingerückt. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Haimar, Dolgen und Sehnde.