Stichkanalschwimmen Sehnde lockte aus ganz Deutschland

Die DLRG Sehnde koordinierte die Schwimmveranstaltung im Stichkanal und hatte ihr Basislager am Hafen aufgeschlagen. (Foto: Dana Noll)

Ein Beitrag von Dana Noll - Fast 600 Kilometer Anreise für Teilnehmer aus Biberach

SEHNDE (dno). Nicht ganz pünktlich, dafür bei schönstem Wetter startete das 10. Sehnder Stichkanalschwimmen am vergangenen Samstag. Nachdem die Veranstaltung 2014 wegen mangelnder Teilnehmer ausfiel, gingen nun wieder 13 Einzelschwimmer/innen sowie drei Mannschaften an den Start.
Der „Rundenrekord“ konnte zwar nicht ganz gebrochen werden, dennoch waren die Sportler/innen mit ihren Leistungen zufrieden. Der Schnellste war Bjorn Alexander Jansen aus Hopsten, der die 12 Runden á 1 Kilometer in 3:38:38 zurücklegte.
Knapp dahinter kam Michael Marek aus Hannover mit der Startnummer 313, der die Strecke in 3:46:23 bewältigte, ins Ziel. Platz 3 ging an den Lahnsteiner Marcus Fell. Der 43-jährige schwamm den Rundkurs in 4:10:25. Die Schnellste bei den Damen war die Hamburgerin Kristina Denke mit 3:53:00 über eine Distanz von 11 Kilometer.
Bei der Staffel landeten Frank Wintzer, Sascha Kulbe und Kristof Graetz, der mit 23 Jahren der jüngste Teilnehmer war, auf den ersten Platz. Mit 3:45:31 kämpften sie sich vor die „Damen-Staffel“ mit Ines Roessler und Stella Pechmann (3:53:27). Der älteste Teilnehmer war Rolf Schlösser, Baujahr 1953, der als Einzelschwimmer mit Flossen antrat und den Rundkurs in 3:41:31 schaffte.
Die Idee zu der ungewöhnlichen Sportveranstaltung entstand bei der DLRG zu Beginn der Wintersaison 2005/2006. Seitdem treffen sich ambitionierte Schwimmer/innen einmal jährlich, um den Stichkanal bis zur Schleuse Sehnde-Bolzum zu durchschwimmen. Um den Aufwand so gering wie möglich zu halten, gibt es seit 2013 nur noch einen Rundkurs und es wird nur die Langstrecke vom Schleusenvorhafen bis zur Brücke Bolzum geschwommen.
„Wir freuen uns wieder über so viele motivierte Teilnehmer/innen“, so der Pressereferent der DLRG Ortsgruppe Sehnde Helge Thormeyer, die in diesem Jahr von der Ortsgruppe Watenbüttel vor Ort unterstützt wurde.