„Sternfahrt" durch Sehnde mit den Feuerwehren

Die Jugendfeuerwehr Höver zeigte Wasserwerfer und Strahlrohre in voller Funktion. (Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde)

Ferienpassaktion sorgt wieder für Begeisterung

SEHNDE (r/kl). Zum Ende der schulfreien Zeit sorgte wieder die Ferienpassaktion „Sternfahrt mit der Feuerwehr“ für Begeisterung.
Morgens um 10.00 Uhr war Treffen am Sehnder Rathaus, wo die teilnehmenden Kinder dann auf verschiedene Einsatzfahrzeuge der Stadtfeuerwehr Sehnde aufgeteilt und an Stationen im Stadtgebiet transportiert wurden. Die Veranstaltung sei wie im letzten Jahr wieder ausgebucht gewesen und es nahmen 59 Kinder teil, berichtete Stadtjugendfeuerwehrwart Carsten Ude.
Die Jugendfeuerwehr Bilm zeigte den Kindern an ihrer Station die Geschichte der Feuerwehr, dabei wurden viele verschiedene Geräte gezeigt und erklärt, von der Eimerkette über die historische Handdruckspritze bis hin zur modernen Tragkraftspritze.
In Bolzum konnten die teilnehmenden Kinder wieder die Sicht eines Atemschutzgeräteträgers erleben und mit einer selbstgebauten Atemschutzattrappe durch einen vernebelten Parcours kriechen. Im Anschluss wurden die Kinder noch mit täuschend echten Verletzungen geschminkt, da die nächste Station die „Erste Hilfe“ in Müllingen war.
Die Jugendfeuerwehr Haimar veranstaltete wie bereits im Vorjahr einige Wasserspiele, die bei strahlenden Sonnenschein sehr gut ankamen.
Auch in Höver kam eine erfrischende Abkühlung zum Einsatz, denn hier wurde den Kindern der Wasserwerfer und die Strahlrohre der Feuerwehr vorgestellt.
In Müllingen-Wirringen wurde die Erste Hilfe thematisiert, dabei wurde den Kindern die stabile Seitenlage, das richtige Verwenden von Verbandsmaterial und ein echter Krankentransportwagen des Deutschen Roten Kreuz Hannover-Stadt vorgestellt. Außerdem konnten die Kinder anschließend noch in einem Tragestuhl durch einen Parcours gefahren werden.
Am Feuerwehrhaus in Ilten wurde wie stets bei diesen Aktionen das Mittagessen eingenommen.
Bei der Jugendfeuerwehr Rethmar gab es in diesem Jahr wieder einige Experimente zu bestaunen, darunter auch die sehr beliebte Fettexplosion, welche verdeutlichen soll warum man einen Fettbrand nicht mit Wasser löschen sollte und in Sehnde hatten die Kinder wieder die Möglichkeit im Motorboot über den Mittellandkanal zu fahren.
Auch die Ortsfeuerwehr Evern gestaltete dieses Jahr eine Station, da die Jugendfeuerwehr Wassel durch eine Veranstaltung im eigenen Ort verhindert war. In Evern konnten die teilnehmenden Kinder ihre eigenen Rasseln und „Shaker“ zum Musik machen basteln.
Gegen 16.00 Uhr wurden die Kinder am Rathaus in Sehnde ihren Eltern übergeben und die Einsatzfahrzeuge rückten wieder in ihren Standort ein.