Soccer-Arena Sehnde erwartet pro Jahr 30.000 Sportlerinnen und Sportler

Sogar Bogensport soll in der Soccer-Arena angeboten werden Sophia Landefeld und Anne Schumacher (von links) demonstrierten schon mal ihre Treffsicherheit. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Nach Investitionen von 500.000 Euro wird noch im November eröffnet

SEHNDE (hdb). Stefan Müter und Carsten Nothvogel haben privat 500.000 Euro in die „Soccer-Arena Sehnde“ investiert. Im November soll die Eröffnung sein. Erwartet werden pro Jahr 30.0000 zahlende Besucher.
„Von Tischtennis über Hockey, Bogenschießen für Hörgeschädigte oder Kinder mit ADHS bis zum Rollstuhl-Basketball und Schulsport wird alles möglich sein“, versprechen die Betreiber. Und hoffen: Es könnte für Sehnde eine Attraktion werden.“
Dafür soll auch die Fitness-Kauffrau Theresa Schliesing sorgen. Für den Umbau der ehemaligen Tennisanlage über dem REWE-Markt an der Peiner Straße in bis zu drei Spielfelder - teils mit Kunstrasen, teils mit Sporthallenbelag – haben der ehemalige Facharzt Müter und der Sparkassenwirt Nothvogel extra die Sehnder Sportstättenbetriebs- und Veranstaltungs GmbH gegründet.
Die Kommune hat den beiden Investoren die Baugenehmigung Ende Juli erteilt, und nur vier Wochen später erfolgte vor geladenen Gästen, unter ihnen Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, der erste Spatenstich. Bis zu Eröffnung sollen auf etwa 1.450 Quadratmetern die Spielfelder, Umkleideräume, ein Eventbereich, zum Beispiel für Kindergeburtstage, und die Gastronomie eingerichtet werden.
Im Programmangebot werden auch Bogenschießen mit Janhendrik Landefeld und eine Fußballschule mit dem Ex-Profi Marco Dehne sein. In Nothvogels „Vision“ kommen auch Konzerte, Theateraufführungen und Lesungen vor.
Ob die nahe gelegene Astrid-Lindgren-Grundschule ihren Schulsport von der bisher genutzten Turnhalle in Bolzum in die neue Soccer-Arena verlegen wird, steht noch in den Sternen. Bürgermeister Lehrke erinnerte am Rande der Veranstaltung an einen Ratsbeschluss, wonach keine Räume für den Sportunterricht gemietet werden sollen. Ursprünglich nämlich war der Umbau zu einer Turnhalle im Gespräch, die dann an die Stadt vermietet werden sollte.