Siebte Auflage der "Kunsttage Sehnde"

Auch Osterdeko von Gabriela Brötzmann aus Peine belebt das Angebot der "7. Sehnder Kunsttage". (Foto: Stadt Events)
 
Einer der vielen Hingucker bei den "7. Sehnder Kunsttagen" sind Geschenkverpackungen von Heike Huneke aus Hambühren. (Foto: Stadt Events)
Sehnde: Kooperative Gesamtschule Sehnde |

Zweitägiger Frühlings- und Ostermarkt in der KGS

SEHNDE (r/kl). Bei der siebten Auflage der "Kunsttage Sehnde" treffen sich am Samstag und Sonntag, 18. und 19. März, mehr als 50 Künstler in der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Sehnde, Am Papenholz 11, und präsentieren Erlesenes und traditionelles Kunsthandwerk kombiniert mit trendigem Design.
Schwerpunkte bilden diesmal, passend zum bevorstehenden Frühling, die Themen Garten- und Dekoartikel, farbenfrohe Schmuckkreationen, textile Accessoires und österliche Gestecke.
Ein ganz besonderes Hobby hat Gerhard Hühn aus Sehnde. Der Rentner und Liebhaber von Leuchttürmen fotografiert diese schon seit vielen Jahren aus verschiedenen Perspektiven. Während eines Urlaubes kam er auf die Idee, ob er diese auch nach bauen kann.
Aus den unterschiedlichsten Materialien baut er mittlerweile in verschieden Formaten fast jeden Leuchtturm nach und stattet diese auch mit den klassischen Signallichtern aus. Diese Hingucker passen nicht nur in die heimische Wohnung sondern schaffen auch im Garten ein maritimes Flair und sorgen im dunkeln für tolle Lichteffekt.
Für Begeisterung bei den Besuchern sorgt auch immer wieder, wenn Künstler aus alten ausgedienten Materialien neues kreieren. Der sogenannten upcycling Kunst widmen sich gleich mehrere Künstler bei den Kunsttagen. Charlotte Koch fertigt aus altem Papier wie Landkarten und Tonkartonreste, individuelle Schachteln, "Inchie-Leinwände" und sogar Papierketten.
Auch werden von ihr verbrauchte Kaffeekapseln zu Anhängern umgearbeitet, so dass einzigartige Schmuckstücke entstehen. Weitere umweltbewusste Trends zeigen Künstler bei der Umgestaltung von Textilien, Holz, Knöpfen oder altem Familienbesteck.
Österlich geht es am Stand von Roswitha Gehlhaar aus Ilsede zu. Bei den Kunsttagen stellt sie handgestickte und bemalte Ostereier vor. Ihr Privathaus in Oberg ist mittlerweile als "Ostereierhaus" bekannt und bei regelmäßigen Führungen können Besuchergruppen mehr als tausend verzierte Hühner-, Wachtel- oder Straußeneier bewundern. In Ihrer Schauwerkstatt verleiht sie jedem Ei zum Beispiel auch einen individuellen Namensschriftzug oder ein Lieblingsmotiv der Besucher.
Für Kinder hat Inge Heyn aus Celle etwas zum Mitmachen vorbereitet. Unter Anleitung lädt sie zum Basteln ein. Mit verschiedenen Materialien wie Filz und Holz werden Eulen, Osterhäschen und kleine Gestecke aus Naturmaterialien gefertigt, die die Besucher gleich mit nach Hause nehmen können.
Viele Künstler ermöglichen den Besuchern auch einen Einblick in die Entstehung ihrer Produkte, indem sie sich beim Arbeiten vor Ort über die Schulter schauen lassen. So demonstriert die Filzkünstlerin Annett Richter aus Hannover an ihrem Arbeitstisch die Entstehung von handgenähten Waldorfpuppen und niedlichen Filztiere.
Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Gestecken, Aquarellbildern, Stickereien, Nassfilzobjekten, Grußkarten, Stofftieren und Puppen bis hin zu Schmuckunikaten und Keramikarbeiten für Haus und Garten.
Nach dem gemütlichen Bummeln und Stöbern lädt das Künstlercafé mit kleinen Speisen und Getränken zum Ausruhen ein. Hier stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen und Torten zur Auswahl, die von den Ausstellern selbst gebacken wurden.
Geöffnet haben die "7. Sehnder Kunsttage" am nächsten Samstag von 13.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt beträgt zwei Euro. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. (der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet).