Sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen

Fortbildungsreihe für Betreuer, Angehörige und Interessierte

SEHNDE/KÖTHENWALD (r/jk). „Sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen – eine Einführung“, so der Auftakt einer neuen Fortbildungsreihe im Klinikum Wahrendorff. Die erste Veranstaltung von insgesamt fünf kostenfreien Themenabenden findet am 17. Mai 2016, 17.00 bis 18.30 Uhr, im Dorff-Gemeinschaftshaus, Wahre Dorffstraße 4, 31319 Sehnde statt.
Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen haben aufgrund ihrer besonderen Lebenssituation ein hohes Risiko, von sexualisierter Gewalt betroffen zu sein. Diese Erkenntnis macht den dringenden Handlungsbedarf, insbesondere in Einrichtungen der Behindertenhilfe, deutlich.
Die Diplom Sozialpädagoginnen und Diplom Sozialarbeiterinnen (FH) Anja Schneider und Helena Behrens führen mit Daten und Fakten sowie zur eigenen Haltungsreflexion über Mythen und Vorurteilen zum Thema Sexualität und Behinderung in die Thematik ein. Beide kommen vom Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e. V. Hannover. Die Fortbildungsreihe ist eine Kooperation des Klinikum Wahrendorff, der Akademie für Pflege und Soziales und des Frauennotrufs.
Weitere Termine dieser Fortbildungsreihe gibt es am 21. Juni 2016 mit dem Titel „Symptome erkennen und was tun bei Verdacht?“, am 20. September 2016 „Der Erstkontakt mit Betroffenen sexualisierter Gewalt“ und am 18. Oktober 2016 „Sexualisierte Gewalt, Behinderung und Recht“. Der abschließende Termin der Themenreihe findet am 15. November 2016 mit dem Titel „Umgang mit Sexualität und Behinderung“ statt.
Alle Termine können auch einzeln besucht werden. Anmeldungen sind unter der E-Mail: institut@aps-hannover.de oder unter Fax: 0511 86 32 92 möglich. Mehr Informationen: www.wahrendorff.de.