Schüler der KGS erfolgreich bei der „Hannover Filmklappe“

Für jeden Teilnehmer gab es eine Urkunde und für die gesamte Gruppe einen Kinogutschein. (Foto: Juliane Gorka)

Film "Erpressung im Wald" wurde lobend erwähnt

SEHNDE (r/hhs). Endlich können die Schüler und Schülerinnen der Arbeitsgemeinschaft „Filme selbst herstellen“ ihre DVD mit all ihren eigenen Filmen in der Hand halten. Die Gruppe hatte sich im Rahmen der Ganztagsschule der KGS einmal pro Wochen für eineinhalb Stunden getroffen und gelernt, wie man mit Camcorder und Stativ Filme herstellt. Die Arbeitsgemeinschaft nahm nun am Wettbewerb „Die Hannover Filmklappe“ teil, bei dem ihr Film „Erpressung im Wald“ lobend erwähnt wurde.
Juliane Gorka, die Sozialpädagogin der Stadt Sehnde, leitete die Arbeitsgemeinschaft und zeigte den 15 Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klasse der KGS, wie man Storyboards entwirft, die Kamera führt und das Rohmaterial am Computer schneidet und bearbeitet. „Wir hatten das ganze Schuljahr Zeit und konnte uns einen richtig ausgefeilten Film ausdenken“, so die Sozialpädagogin.
Der erste Film, den sich die Kinder ausdachten und umsetzten, nahm dann ganz spontan an dem Wettbewerb „Die Hannover Filmklappe“ teil. Da war es kein Wunder, dass alle Kinder überrascht waren, als die Nachricht kam, dass der eingeschickte Film „Erpressung im Wald“ eine „lobende Erwähnung“ von der Jury erhalten hatte. In dem Film geht es um vier Mädchen, die eine Abkürzung durch den Wald nehmen und dort von anderen Kindern um Geld erpresst werden. Wie die Mädchen aus der Misere raus kommen, kann man bald auf der Homepage der Kooperativen Gesamtschule sehen. Dort soll der Film bald online zugänglich gemacht werden.
„Ich bin sehr stolz auf die Kinder. Sie haben sehr diszipliniert an dem Film gearbeitet“, so Gorka. Zu der Urkunde gehört auch ein Kinogutschein für die ganze Gruppe, den sie Anfang nächsten Schuljahres gemeinsam einlösen wollen. Am letzten Montag vor den Sommerferien, wurde der Klassenraum noch einmal in einen kleinen Kinosaal umfunktioniert und die Nachwuchsfilmemacher guckten sich alle ihre Filme an, und am meisten wurde noch bei den Outtakes, den verpatzten Szenen, gelacht.