Rutsche auf Schulhof in Sehnde sorgt bei 300 Kindern für Begeisterung

Vor der Erstürmung der neuen Rutsche durch die Grundschüler muss erst noch das Band von der stellvertretenden Bürgermeisterin Maike Vorholt (Bildmitte), Schulleiterin Petra Behre (r.) und der stellvertretenden Fördervereinsvorsitzenden Jenny Zimmermann durchgeschnitten werden. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Kinderkonferenz vor acht Jahren stellte die Weichen für das Gesamtprojekt

SEHNDE (hdb). Es hat mehrere Pläne und drei Workshops gebraucht, aber jetzt ist es vollbracht: Mehr als 300 Kinder der Grundschule Breite Straße können künftig nach Herzenslust klettern und rutschen. Denn mit der Fertigstellung einer Rutsche ist die Vollendung der Schulhofumgestaltung einen entscheidenden Schritt näher gekommen.
Lange hat die Realisierung gedauert, erinnerte Schulleiterin Petra Behre bei der offiziellen Einweihung durch die stellvertretende Bürgermeisterin Maike Vorholt an die holprige Entstehungsgeschichte. Sie begann mit einer Kinderkonferenz vor acht Jahren, bei der die Grundschüler ihre Wünsche nach mehr Sand, einer Höhle, einer Schaukel und einer Rutsche auf dem Schulhof zu Papier brachten. Allein für eine Planung durch die Holunderschule, die auf eine kindgerechte Anlage von Schulhöfen spezialisiert ist, hätte der Förderverein jedoch 4.000 Euro aufwenden müssen.
Erst, als der Rat vor zweieinhalb Jahren grünes Licht für eine finanzielle Beteiligung signalisierte, konnte das Gesamtprojekt mit Kosten von bis zu 60.000 Euro in vier Bauabschnitten in Angriff genommen werden. Der dritte Bauabschnitt beinhaltete jetzt einen Hügel mit zwei Rutschen und Baukosten von rund 23.000 Euro. Die Stadt hat nach Angaben der stellvertretenden Bürgermeisterin bisher 15.500 Euro zugeschossen.
„Sie haben hier etwas geschaffen, was nicht nur Ihren Kindern, sondern sicher noch vielen nachfolgenden Generationen an Schülerinnen und Schülern viel Spaß machen wird“, sagte Vorholt bei der Einweihung an die Adresse der vielen ehrenamtlichen Helfer aus dem Förderverein. Die müssen im nächsten Jahr nochmals ran, wenn der vierte Bauabschnitt realisiert werden soll. Was konkret umgesetzt wird, sei derzeit noch nicht spruchreif, sagte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Jenny Zimmermann.