Rats-CDU beantragt nach Turnhallenbrand in Sehnde einen Schulbau-Planungstopp

Der Wiederaufbau der durch den Brand am letzten Schultag vernichteten Sporthalle Waldstraße der KGS wird die Stadt Sehnde stark fordern. Die CDU möchte mögliche Synergieeffekte zu den übrigen Neubauvorhaben an der Schule genutzt sehen. (Foto: Archiv/Walter Klinger)

Erweiterungsbauten der KGS sollen neu durchdacht werden

SEHNDE (r/kl). Zu dem Brand, der am 22. Juni die große Sporthalle an der Waldstraße fast vollständig zerstört hat, macht der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Hartmut Völksen, deutlich: „Dies ist einen schwerer Schlag für die Stadt Sehnde. Gleichwohl eröffnen sich neue Möglichkeiten für den zu planenden Erweiterungsbau der KGS“.
Es gelte mögliche Synergieeffekte der beiden notwendigen Neubauten zu prüfen und zu nutzen. „Die CDU-Fraktion hat einen Antrag an den Bürgermeister gestellt, das laufende Planungsverfahren zu stoppen und ein gemeinsames Konzept für den Neubau der Klassenräume sowie einer Sporthalle zu erarbeiten“ so Völksen.
„Ein Planungsstopp des Schulbaus ist natürlich zunächst ein Rückschlag. Die Sporthalle ist aber für den Schulsport unerlässlich, so dass eine geänderte Planung auch im Interesse der Schule ist“ erklärt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Sepehr Sardar-Amiri.
Der Vorsitzende des Sportringes Sehnde und CDU-Ratsherr Ralf Marotzke betont, dass die Sporthalle für Vereine aufgrund ihrer Größe und der Tribüne auch für die Austragung von Hallenwettkämpfen bedeutsam war.
„Dieses Thema wird uns noch länger beschäftigen. Viele Sehnder Vereine werden zwangsläufig betroffen sein“, sagt Marotzke und bittet alle SportlerInnen um Verständnis. Eine tragfähige und doch schnelle Lösung werde nur durch eine konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich sein.