OpenAir-Kino als Programm-Auftakt 2016/17 des Kulturvereins Sehnde

Tolle Atmosphäre und zahlreiche Besucher/innen beim 1. Open-Air-Kino des Kulturvereins Sehnde. (Foto: Dana Noll)
Sehnde: SuS Waldstadion Sehnde |

Ein Beitrag von Dana Noll - „Monsieur Claude und seine Töchter“ bezauberten die Sehnder/innen

SEHNDE (dno). Bezaubernder und unterhaltsamer hätte der Auftakt zur neuen Spielzeit von Kultur-Sehn.de nicht sein können. Zum ersten Mal wurde ein OpenAir-Kino veranstaltet. Bei schönstem Wetter strömten die Sehnder/innen mit Picknickdecken und Klappstühlen zum Sportplatz des SuS.
„Wir sind gespannt, wie es angenommen wird und hoffen auf viele Zuschauer/innen“, so Rüdiger Beneke, Vorsitzender des Kulturvereins Sehnde. Zum ersten Mal hatte dieser zu einem Open-Air-Kino eingeladen. Bei der Wahl des Filmes bewies der Kulturverein „ein gutes Händchen“. Die charmante, französische Filmkomödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ entlockte den etwa 100 Zuschauer/innen viele Lacher und brachte eine fröhliche Stimmung auf den Sportplatz am Stadion.
Filmstart war gegen 21.00 Uhr, nach Einbruch der Dunkelheit. Der Abend bescherte eine ungezwungene Kombination aus Kinoerlebnis und Picknick. Auf gemütlichen Decken und Klappstühlen saßen hier Jung und Alt nebeneinander und amüsierten sich über das katholische Ehepaar Marie und Claude Verneuil, die sich für ihre vier bildschönen Töchter nichts mehr als katholische, französische Ehemänner wünschen.
Doch die Mädchen bescheren ihren Eltern eher exotische Schwiegersöhne – eine nach der anderen. Tochter Isabelle hat sich einen Muslimen als Ehemann auserwählt, Odile will einen Juden ehelichen, und die Älteste hat sich in einen Chinesen verliebt. Und so ruhen alle Hoffnungen für eine - endlich - kirchliche Hochzeit auf der jüngsten Tochter Laure, die gerade - Hallelujah! - einen Katholiken kennengelernt hat. Doch auch mit ihm gibt es ein „kleines Problem“ für die konservativen Eltern.
Eine sehr lustige Geschichte über Rassismus, Vorurteile, männliche Eitelkeiten und die weibliche Integrationskraft. Eine urkomische Komödie aus dem Jahre 2014 irgendwo zwischen Tradition und Multikulti und ein gelungener Saisonauftakt des Kulturvereins Sehnde.
Bis zum Mai 2017 bietet der Kulturverein Sehnde wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, Schauspiel, Tragödien und Komödien sowie den beliebten Theaterfahrten nach Hildesheim. Mehr Infos dazu gibt es unter kultur-sehn.de
„Es ist nicht immer einfach, alle Geschmäcker zu treffen, aber wir bieten ein breites Spektrum, da ist sicherlich für Jeden etwas dabei“, so Beneke.