Obstbäume am Straßenrand in Sehnde dürfen von jedem geerntet werden

An der Billerbachstraße stehen mehrere Obstbäume, die erntereife Früchte tragen. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Von Äpfeln über Kirschen bis hin zu Walnüssen und Quitten reicht die Auswahl

SEHNDE (hdb). Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm. Aber bevor er das tut und danach vor sich hinfault, darf er ab sofort geerntet werden – von städtischen Bäumen an städtischen Wegen und Grundstücken.
Der Sommer neigt sich jetzt sehr schnell dem Ende entgegen, hat die Kommune blitzartig gemerkt und schriftlich festgehalten. „Neben abgeernteten Feldern und gemähten Wiesen zeigen sich auch die Obstbäume in ihrer schönsten Form“, heißt es weiter. Kaum jemand findet sich jedoch, hat die Kommune bitterlich beklagt, der die Früchte erntet.
Um das zu ändern, ruft die Stadt alle Sehnder Bürgerinnen und Bürger auf, sich kostenlos an reifen Äpfeln, aber auch auf der Streuobstwiese in Bolzum zu bedienen und verspricht „besonders wertvolle, geschmacklich intensive Sorten“.
Die Stadt Sehnde kann nur ihre Bäume an den stadteigenen Straßen anbieten.
Für Bäume an den Kreisstraßen sind die Straßenmeistereien zuständig, die aber auch „in der Regel“ großzügig verfahren.
Sollte jemand auf den Geschmack gekommen sein, bittet ihn die Stadt darum, bei der Ernte auf den fließenden Verkehr zu achten und „sorgsam mit den Bäumen umzugehen“.
Noch Fragen? Dann bitte im Rathaus unter der Telefonnummer (05138) 7 07 - 2 96 anrufen.