Neues Feuerwehrhaus Haimar ist auf dem Weg

In Gegenwart auch der stellvertretenden Sehnder Bürgermeisterin Gisela Neuse (re.) versicherte bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehe Haimar Ortsbrandmeister Jürgen Hanne (stehend), dass die Planung für das neue Feuerwehrhaus gut voran komme. (Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde)

Nach Grundstrückserwerb auch bereits Planungsstart

HAIMAR (r/kl). Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Haimar konnte Ortsbrandmeister Jürgen Hanne auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Sehnde Gisela Neuse, Ortsbürgermeister Konrad Haarstrich, den Vorsitzenden des neu gegründeten Ausschusses für Brandschutz, Ordnung und Ehrenamt Karl Heinz Grun, Brandabschnittsleiter Detlef Hilgert, Max Digwa von der SPD-Fraktion sowie den
Ortsbrandmeister aus der Ortsfeuerwehr Dolgen Karsten Isler begrüßen.
Was das Einsatzgeschehen angeht, konnte Hanne in seinem Bericht auf ein eher ruhiges Jahr zurückblicken. Fünf Einsätze gab es für die Ortsfeuerwehr Haimar abzuarbeiten. Davon drei Hilfeleistungen, ein Brandeinsatz und ein Fehlalarm.
Im Jahr 2016 wurden elf Dienste durchgeführt. Zusätzlich dazu gab es
Ausbildungsdienste an dem von der Stadt neu beschaften „Akku-Kombispreitzer“
die an drei Abenden und Tagen, in theoretischer und praktischer Ausbildung mit
Unterstützung von Andreas Zschoch von der Ortsfeuerwehr Sehnde
durchgeführt wurden.
Mitglieder der Wehr nahmen auch wieder an Lehrgängen und Unterweisungen teil. Danny Erdmann hat den Gruppenführer Teil 1 absolviert und Georg Deneke mit Erfolg am
Sprechfunker-Lehrgang teilgenommen. Ortsbrandmeister Hanne selbst hat einer
Einsatzleiterorganisations-Ausbildung teilgenommen.
Bei den Stadtwettkämpfen in Heesel belegte die Wettkampfgruppe aus Haimar Platz 3. Bei den Regionswettkämpfen in Suttorf wurde ein guter 9. Platz erreicht und die Haimarer sind damit nur knapp am Weiterkommen gescheitert.
Ihre gute Form bestätigte sich auch mit dem 2. Platz bei den Stadtpokalwettkämpfen in Bilm und sorgar dem Sieg bei den Pokalwettkämpfen in Weferlingsen.
In Sachen Neubau des Feuerwehrhauses konnte Hanne allerdings nichts neues
berichten. Ein Grundstück ist gefunden und die etwa einjährige Planungsphase hat
begonnen.
Auch das Dorfleben wurde wieder mitgestaltet. So hat die Ortsfeuerwehr an dem vom Schützenverein ausgerichteten Dorfpokal teilgenommen, das Osterfeuer organisiert, die Verkehrssicherung für den Laternenumzug übernommen und den Ortsrat bei der
Ausrichtung des Volkstrauertages unterstützt. Joachim Fischer berichtete von der Teilnahme auch an mehreren Übungen der
Regionsfeuerwehrbereitschaft.
Zwölf Jungen und Mädchen verrichten ihren Dienst in der Jugendfeuerwehr, wie
Jugendfeuerwehrwart Danny Erdmann berichtete. Es wurden rund 100 Stunden in
Dienste mit feuerwehrtechnischen sowie jugendpflegerischem Inhalt durchgeführt, was auch für das Zeltlager in Schwedeneck galt. Bei der Winterolympiade erreichte man den 11. Platz. Zwei Kinder haben mit Erfolg an der Jugendflamme 2 teilgenommen.
Kinderfeuerwehrwartin Sina Heineke berichtete, dass es zurzeit zwölf Kinder in der
Kinderfeuerwehr gebe, die ebenfalls an der Winterolympiade und dem
Zeltlager in Schwedeneck teilgenommen haben. Zum Jahresabschluss wurde eine
Weihnachtsfeier organisiert, die von den Kindern mit Begeisterung angenommen wurde.
Atemschutzgerätewart Joachim Lawincky berichtete, dass zurzeit zehn Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen. Zusätzlich zu den monatlichen Übungsdiensten wurden sechs Atemschutzdienste durgeführt. Im August besuchte man die Brandübungsanlage in Bad Gandersheim, wo unter realen Bedingungen ein Ausbildungsdienst für den Innenangriff stattfand.
Bei der Wahl des Ortskommandos gab es keine Veränderung und das gesamte
Kommando wurde einstimmig wieder gewählt. In seinen Grußworten bedankte sich
Karsten Isler für die gute Zusammenarbeit innerhalb der beiden Ortsfeuerwehren die
sich in gemeinsamen Übungsdiensten und Einsätzen wiederspiegele.