Neue Kita am Sportplatz in Ilten öffnet im Oktober

Ein Beitrag von Susanna Veenhuis - Angebot wird um eine Kinder- und eine Krippengruppe erweitert

ILTEN (sv). Schon bald werden nicht nur auf der Sportanlage des MTV Ilten, sondern auch auf dem Gelände daneben fröhliche Kinderstimmen ertönen. Denn die Stadt Sehnde lässt in der Hugo-Remmert-Straße zur Zeit eine Kindertagesstätte (Kita) für insgesamt 40 Kinder bauen. Eine Kindergruppe und eine Krippengruppe für die Kleinsten werden darin untergebracht sein, die Eröffnung ist für Anfang Oktober geplant.
Der freundliche rot-weiße Bau ist bereits weitestgehend fertiggestellt. Es fehlen nur noch die Fußböden, der Innenanstrich und die Möblierung. Auch das Außengelände mit Sand- und Grünspielflächen muss noch gestaltet und umzäunt werden. Schon lange warteten Iltener Eltern auf Kita-Plätze für ihren Nachwuchs. Da das Platzangebot auf dem Gelände der bereits erweiterten Kita an der Berliner Straße ausgereizt ist, musste die Stadtverwaltung einen neuen Standort wählen.
Das über 4000 Quadratmeter große Gelände an der Hugo-Remmert-Straße birgt Kapazitäten für eine Vergrößerung. Der 300 Quadratmeter Nutzfläche messende Bau mit dem schicken Pultdach ist bereits so ausgelegt, dass an der Nordseite problemlos angebaut werden kann. „Die neue Kita ist sehr fortschrittlich und großzügig und bietet viele Möglichkeiten“, sagt Katharina Fischer vom Fachdienst Kindertagesstätten und Jugend der Stadt Sehnde. Dazu zählt unter anderem die Heizanlage, die mittels einer der Energie-Einspar-Verordnung entsprechenden Luft-Wasser-Wärmepumpe umweltfreundlich betrieben wird. „Die Fußbodenheizung schafft ein angenehmes Raumklima“, erklärt Architekt Hartmut Zabel.
Neben dem Gruppenraum für 25 Kinder samt WC und Wickelraum gibt es dort auch eine Krippengruppe für 15 Babys und Kleinstkinder, ebenfalls mit Wickelraum und eigener Dusche. Für den Mittagsschlaf haben die Jüngsten einen kuscheligen Extra-Raum, in den sie nicht nur durch eine Tür, sondern auch durch eine Krabbel-Luke gelangen können.
Einige Robinien mussten dem Neubau weichen. Der Verdacht, dass sich in den Löchern der Stämme Fledermäuse angesiedelt hatten, konnte nach einer Untersuchung per Hubsteiger nicht bestätigt werden. „Es gab auch keine Proteste, als die Bäume gefällt wurden“, sagt Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse. Planmäßig schon im Oktober können die kleinen Nutzer ihre in verschieden intensiven Gelbtönen mit dem Farbnamen „Mandarin“ gehaltenen Räume in Besitz nehmen.

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Leider schon zu alt für die rot geflieste Matsche-Ecke, aber höchst erfreut über das Bau-Ergebnis (von links): Daniela Rössing von der Abteilung Gebäudewirtschaft, Katharina Fischer und Iris Jungclaus vom Fachdienst Kindertagesstätten, Ingmar Breier, Gebäudewirtschaft, und Architekt Hartmut Zabel. Foto: Susanna Veenhuis

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Ab Oktober können die jüngsten Iltener ihr freundliches, rot-weißes Teilzeit-Domizil in Besitz nehmen. Foto: Susanna Veenhuis