Modell-Landschaften im großen Maßstab im Straßenbahn-Museum Wehmingen

Kaum zu glauben – die großen Straßenbahn-Modelle und Landschaften (hier ein Ausschnitt der LGB-Anlage) wirken wie ihre Originale, die zum Teil ebenfalls im Straßenbahn-Museum Wehmingen zu sehen sind. (Foto: HSM/Bodo Krüger)

Großes Treffen der Lehmann-Garten-Bahnen-Freunde am 6. und 7. September

WEHMINGEN (r/kl). Modellbahnen im großen Maßstab 1:22,5, besser bekannt als LGB-Bahnen (Lehmann-Garten-Bahnen), bedeuten fast immer Modellbau in größtmöglicher Perfektion. Am Samstag, 6. September, und Sonntag, 7. September, jeweils von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr sind sie als zusätzliche Attraktion im Hannoverschen Straßenbahn-Museums (HSM) in Wehmingen, Hohenfelser Straße 6, zu sehen.
Ein Wagen in diesem Format kann schon einmal knapp einen Meter lang sein und so gelten Straßenbahn-Modelle in dieser Größe immer als Besonderheit. Sie müssen stets als Unikate in Handarbeit gefertigt werden und die seltenen Großanlagen werden weltweit nur an wenigen Orten öffentlich gezeigt.
Seit 1996 treffen sich Modellstraßenbahnfreunde aus Berlin, Bielefeld, Erfurt, Recklinghausen, Krefeld, Wuppertal und Hannover auf dem Gelände des Hannoverschen Straßenbahn-Museums (HSM) in Wehmingen. Sie verfügen hier seit etwa sieben Jahren über einen eigenen Saal, in dem sie auf rund 500 Quadratmeter Ausstellungsfläche ein- bis zweimal im Jahr neben ihrer großen Anlage auch zusätzliche modulare Miniaturlandschaften wirkungsvoll präsentieren können.
Die Anlage, in vielen Jahren auf einer Grundfläche von 18 x 11,5 Meter realisiert, wurde in den letzten zwei Jahren signifikant umgestaltet. Man hat unter anderem 160 Meter Gleis und 50 Weichen verbaut. Zudem wurden eine Kleinstadt, Überlandstrecken sowie Betriebshöfe liebevoll nachgebildet. Die digitale Steuerung macht’s möglich - mehr als 100 Straßenbahn-Modelle könnten theoretisch zeitgleich auf der Anlage unterwegs sein.
Die Besucher/innen erwartet an beiden Tagen natürlich auch der normale Museumsbetrieb, mit historischen Straßenbahnen im Original, Oldtimer-Fahrten, Fahrsimulator und Kino. Interessant ist, dass sich einige der originalen Fahrzeuge des Museums auch bei den Modellen wiederfinden. Sie wurden einfach perfekt nachgebaut.
An beiden Tagen sorgt das bewährte Team vom „Café Hohenfels“ für ein gastronomisches Angebot an Speisen und Getränken zu moderaten Preisen. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 7,50 euro, Kinder zahlen 4 Euro, Familien 20 Euro. Ermäßigungen gibt es für 6,50 Euro. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.tram-museum.de.