Mittelstraße in Sehnde: Verstoß gegen das Verkehrsrecht beseitigt

Betriebshofleiter Steffen Bartelt (links) und seine Mitarbeiter Detlef Müller (von links) Heinrich Busch und Danny Helm präsentieren die neue Beschilderung in der Sehnder Mittelstraße. (Foto: Horst-Dieter Brand)
Sehnde: Mittelstraße – Das Herz von Sehnde |

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Bis zum Oktoberfest auch neue Bänke und Papierkörbe

SEHNDE (hdb). Die Mittelstraße hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten schon manche Schönheitsreparaturen und verkehrslenkende Maßnahmen über sich ergehen lassen müssen. Aktuell ist ein rechtlich unzulässiger Hinweis auf eine Spielstraße bereinigt worden. Die Aufwertung der "Einkaufsmeile" soll aber noch weiter gehen.
Das Stadtmarketing, die Kaufmannschaft, der Ortsrat und ein extra gebildeter „Arbeitskreis Ortszentrum“ ziehen an einem Strang, um die Attraktivität der Mittelstraße zu erhöhen. Bis zum Oktoberfest am 17. Und 18. Oktober sollen laut Stadtmarketing-Chefin Ines Raulf noch zwei neue Bänke nebst Papierkörben aufgestellt und sieben von insgesamt elf Pflanzringen beseitigt werden, an denen der Zahn der Zeit genagt hat.
Laut vom Rat beschlossenem Haushaltsplan stehen in diesem Jahr insgesamt 10.000 Euro für den „Masterplan“ zur Verfügung. Dazu zählt auch noch eine Aufpflasterung zur Verkehrsberuhigung kurz nach der Einfahrt von der Bundes- in die Mittelstraße.
Bisher war die Mittelstraße allerdings als verkehrsberuhigte Spielstraße ausgeschildert. Das rief die Polizei und die Verkehrsbehörde auf den Plan, weil sich diese Einstufung als „verkehrsrechtlich nicht einwandfreie Lösung“ herausstellte, wie Raulf den über mehr als zwei Jahrzehnte geduldeten, aber irregulären Zustand umschrieb.
Deshalb haben jetzt Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes einen metallenen Rahmen für drei neue Schilder angefertigt und aufgestellt. Künftig gilt die Mittelstraße mit ihrer Einbahnstraßen-Regelung als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h und Parkbeschränkungen auf den gekennzeichneten Flächen von maximal einer Stunde. Neun alte Hinweisschilder auf die Parkflächen werden ersatzlos entfernt.