Mahnwache gegen Assewasser in Sehnde

Wollen die Einleitung von Oberflächenwasser aus dem Atommüllager Asse in das Sehnder Kalibergwerk verhindern: Cedric Bätje (links) und Bernd Nieding als Sprecher der Bürgerinitiative Assewasser-Nein-Danke“. (Foto: BI Assewasser)

Neue Bürgerinitiative wird aktiv

SEHNDE (r/kl). Aus der Interessensgemeinschaft „Lass-es-Sehnde“ ist die Bürgerinitiative „Assewasser-Nein-Danke“ geworden.
"Erreicht werden konnte dieses nur durch die hervorragende Vorarbeit und das unermüdliche Engagement der Mitglieder der Interessensgemeinschaft. Hierfür gilt unser ausdrücklicher Dank. Die Bürgerinitiative zählt bis dato etwa 40 aktive Mitglieder", berichten ihre Sprecher Cedric Bätje und Bernd Nieding.
Die Bürgerinitiative trifft sich zurzeit jeden Donnerstag ab 19.30 im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde an der Mittelstraße 56 in Sehnde.
Als erste Aktion versammelt sich die Bürgerinitiative zum Abhalten einer Mahnwache und sammeln von weiteren Unterschriften am Donnerstag, 28. September 2017, ab 19.00 Uhr zur Ratssitzung vor dem Sehnder Rathaus.
Weitere Inhalte und Informationen und Aktuelles finden Interessierte zukünftig auf der neuen Website www.Assewasser-nein-danke.de.
Die bereits bekannte Unterschriftenaktion der Interessensgemeinschaft „Lass-es-Sehnde“ wird von der Bürgerinitiative weitergeführt. In zahlreichen Sehnder Geschäften liegen bereits Unterschriftenlisten aus, aber auch die Bürgerinitiative sammelt persönlich noch weiterhin Unterschriften.
Assewasser-Nein-Danke“ will eine Einleitung mit schwach radioaktiven Stoffen und belasteter Salzlauge aus Asse II verhindern, die Möglichkeiten der Information und Kontrolle nutzen und den Fachlichen Experten Rat einholen, in einen Erfahrungsaustausch mit anderen Bürgerinitiativen treten und sich mit ihnen vernetzen.
Des Weiteren soll die Nachbargemeinde Lehrte eingebunden werden, denn die Gruben Friedrichshall und Hugo sind miteinander verbunden.