"Kunsttage Sehnde 2014" als großer Frühlings- und Ostermarkt in der KGS

Glaskunst präsentiert Elke Kahl aus Diekholzen bei den "Sehnder Kunsttagen". (Foto: StadtEvents)
 
Mit reizvollen Patchworkarbeiten beteiligt sich Maria K. Gibson aus Salzhemmendorf an den "Sehnder Kunsttagen". (Foto: StadtEvents)
Sehnde: Kooperative Gesamtschule Sehnde |

Mehr als 60 Künstler/innen präsentieren ihre neuesten Arbeiten und originellen Ideen

SEHNDE (r/kl). Bei der sechsten Auflage der "Kunsttage Sehnde" treffen sich am Samstag und Sonntag, 22. und 23. März, mehr als 60 Künstler in der Kooperativen Gesamtschule, Am Papenholz 11, und präsentieren Erlesenes und traditionelles Kunsthandwerk kombiniert mit trendigem Design. Schwerpunkte bilden diesmal, passend zum bevorstehenden Frühling, die Themen Garten- und Dekoartikel, farbenfrohe Schmuckkreationen, textile Accessoires und österliche Gestecke.
Viele Künstler lassen sich beim Arbeiten über die Schulter schauen, wie zum Beispiel Künstlerin Elke Kahl aus Diekholzen. Bei einer Temperatur von 1.200 Grad werden Farbglasstäbe zu tollen Schmuckkreationen wie Herzen, Tropfen oder auch Blätter als Ohranhänger vor Ort gefertigt.
Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Gestecken, Seidenfloristik, Aquarellbildern, Stickereien, Nassfilzobjekten, Serviettentechnik, Zauberlichtern, Heuartikeln, Grußkarten und Buchbindearbeiten, Stofftieren bis hin zu Schmuckunikaten aus Gold, Silber und Fossilien.
Nach dem gemütlichen Bummel und Fachsimpeln lädt zum Ausruhen mit kleinen Speisen und Getränken das Künstlercafé ein. Zur Auswahl stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen und Torten, die von den Ausstellern gebacken wurden.
Geöffnet haben die "Kunsttage" am Samastag von 13.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt kostet zwei Euro (Kinder bis zwölf Jahre sind frei). Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet.
Bereits vor dem Schulzentrum im Außenbereich zeigen verschieden Künstler ihre Objekte. Darunter auch die Metallkünstlerin Birte Hauer aus Schwuelper. Ihre Rostigen Metall-Accessoires für den Wohn- oder Gartenbereich sind teilweise bis zu zwei Meter hoch und reichen von Windspielen, Schalen und Säulen bis hin zu zahlreichen Tiermotiven, wie zum Beispiel einer Giraffe oder einer Entenfamilie.
Am Stand von Traute Klinzmann aus Wolfsburg können die Besucher einen Einblick in die sogenannte "Kratztechnik" von Ostereiern bekommen. Hierzu wird ein Naturei mit heißer Batikfarbe kräftig eingefärbt. Sobald die Farbe getrocknet ist wird mit einem spitzen Werkzeug, zum Beispiel einem Cuttermesser mit leichtem Druck die Farbe an bestimmten Stellen weggekratzt. Die weggekratzten Stellen werden dann mit Kreide koloriert und im Anschluss mit Mattlack fixiert. Mit dieser Technik gestaltet sie tolle Tiermotive wie Hasen, Rehe oder Eichhörnchen und farbenfrohe Blumenmotive direkt auf das Ei.
Ein echter "Hingucker" sind die geschmückten Hufeisen von Brigitta Breiding aus Giesen. Die getragenen Glücksbringer hat Sie liebevoll für unterschiedliche Anlässe dekoriert. Die Themen reichen dabei von Hochzeiten, Jubiläen oder mediterranen Landschaften die sich zum Beispiel als Türkranz oder Wandaccessoire in Szene setzen lassen.
Seit tausenden von Jahren wird Seife von Hand gesiedet. Dieses uralte Handwerk stellt Manuela Plate-Jäger aus Edemissen vor. Sie benutzt für die Herstellung rein pflanzliche Öle aus kontrolliertem biologischem Anbau. Ätherische Öle verleihen den Seifen einen angenehmen Duft, die dann mit Zusätzen von zum Beispiel Ziegenmilch oder Schafsmilch eine besonders pflegende Wirkung haben. Aber auch für Duftallergiker werden in Sehnde Seifen ganz ohne Duftzusätze vorgestellt.
Für Kinder hat Inge Heyn aus Celle etwas zum Mitmachen vorbereitet. Unter Anleitung lädt sie zum Basteln ein. Mit verschiedenen Materialien wie Filz und Holz, werden Eulen, Osterhäschen und kleine Gestecke aus Naturmaterialien gefertigt, die die Besucher gleich mit nach Hause nehmen können.