"Kunsttage Sehnde 2012" – Frühlings- und Ostermarkt

Auch die Filzarbeiten von Wiebke Weistrell aus Hannover warten auf ihr Publiukum. (Foto: StadtEvents Hannover)
 
Bunte Krabbelschuhe von Gabriele Gabba aus Ronnenberg gehören zum ausgestellten Kunsthandwerk. (Foto: StadtEvents Hannover)

Mehr als 50 KünstlerInnen stellen in der KGS Sehnde aus

SEHNDE (r/kl). Bei der vierten Auflage der "Kunsttage Sehnde" treffen sich am Samstag und Sonntag, 10. und 11. März, mehr als 50 Künstler in der Kooperativen Gesamtschule und präsentieren Erlesenes und traditionelles Kunsthandwerk kombiniert mit trendigem Design.
Schwerpunkte des am Samstag von 13.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffneten Frühlings- und Ostermarktes bilden diesmal, passend zur beginnenden warmen Jahreszeit, die Themen Garten- und Dekoartikel, farbenfrohe Schmuckkreationen, Textile Accessoires und österliche Gestecke. Der Eintritt kostet zwei Euro (Kinder bis zwölf Jahre sind frei). Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet.
Bereits vor dem Schulzentrum empfängt der Metallgestalter Michael Papke aus Groß Gaddau die Besucher mit Schmiedearbeiten und allerlei Metallgestaltetes. Gartendekorationen, Gebrauchskunst und Feuerkörbe machen Lust auf warme Tage im Freien.
Zum ersten Mal präsentiert sich in Sehnde die Künstlerin Eva Wegner aus Bardowick. Unter dem Motto betont getont präsentiert sie nutzbare und dekorative Ideen aus Ton in warmen Erdfarben. Von Skulpturen, Buchstützen und Tonbildern bis hin zu Welten in Kugeln ist jedes Objekt ein Unikat mit Seltenheitswert.
Kreativ und lustig geht es am Stand von Inge Heyn aus Celle zu. An ihrem Basteltisch können nicht nur die kleinen Besucher kreativ werden. Mit ihrer Unterstützung fertigt sie gemeinsam Peddigrohrhühner, Osterhäschen, Holzscheiben und kleine Gestecke aus Naturmaterialien, die die Besucher gleich mit nach Hause nehmen können.
Bernward Kmietsch aus Hildesheim-Himmelsthür ist Kunstschmied im Ruhestand und hat sich vor einigen Jahren auf das Bearbeiten von Holz verlegt, jetzt steht er an seiner Drehmaschine und drechselt kleine Kreisel, Pilze und Gebrauchsgegenstände aus Holz, gleich zum Mitnehmen.
Ein echter Hingucker sind die Patchwork- und Quiltarbeiten von Maria Gibson aus Salzhemmendorf. Ihre aufwendig gearbeiteten Wandteppiche, Kissen und Decken sind mit verschiedenen Ornamenten und Applikationen verziert. Für das Erreichen eines gleichmäßigen Stichbildes erfordert das Handquilten viel Übung, da die Stiche stets gleich lang auf Vorder- und Rückseite sein müssen. An den mehr als vier Quadratmeter großen ausgestellten Wandteppichen hat sie mehrere Monate gearbeitet.
Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Gestecken, Seidenfloristik, Seifenkreationen, Aquarellbildern, Stickereien, Nassfilzobjekten, Serviettentechnik, Zauberlichtern, Heuartikeln, Grußkarten und Buchbindearbeiten, Stofftieren, Schmuckunikaten aus Gold, Silber und Fossilien bis hin zu zeitlosen Skulpturen und Großobjekten.
Viele Künstler lassen sich beim Arbeiten über die Schulter schauen, wie zum Beispiel Künstlerin Elke Priesemann aus Hannover. Bei einer Temperatur von 1200 Grad werden Farbglasstäbe zu tollen Schmuckkreationen wie Herzen, Tropfen oder auch Blätter als Ohranhänger vor Ort gefertigt.
Nach dem gemütlichen Bummel und Fachsimpeln lädt zum Ausruhen mit kleinen Speisen und Getränken das Künstlercafé ein. Zur Auswahl stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen und Torten, die von den Ausstellern gebacken wurden.