Kleinkind bei Unfall lebensgefährlich verletzt

SEHNDE-ILTEN (r/bs). Bei einem Auffahrunfall zwischen einem Audi eines 43-Jährigen und einem Opel Corsa eines 23 Jahre alten Mannes an der Sehnder Straße (Bundesstraße (B) 65 hat sich am Samstag, 6. Februar, gegen 17.45 Uhr ein 17 Monate altes Mädchen, das als Mitfahrerin im Fonds des Corsa gesessen hat, lebensgefährliche Verletzungen zugezogen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 23-Jährige mit seinem Corsa auf der B 65, aus Richtung Ahlten kommend, in Richtung Ilten unterwegs gewesen. Im Bereich der Sehnder Straße wollte er nach links auf ein Grundstück abbiegen und bremste seinen Wagen aufgrund eines entgegen kommenden Fahrzeugs bis zum Stillstand ab.
Dieses bemerkte offenbar der nachfolgende 43-Jährige mit seinem Audi zu spät und fuhr auf den Corsa auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel in den Gegenverkehr geschoben und kollidierte dort noch mit einem entgegen kommenden BMW eines 46-Jährigen.
Bei dem Unfall erlitten die Fahrer des Audi, des Corsa und des BMW sowie die 41 Jahre alte Beifahrerin des Opel leichte Verletzungen. Alle wurden ambulant in einer Klinik behandelt. Während zwei 16 und 48 Jahre alte Mitfahrerinnen im BMW unverletzt blieben, zog sich das 17 Monate alte Mädchen - es hatte im Fonds des Opel in einem Kindersitz gesessen - lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Das Kleinkind kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Den bei dem Unfall entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 11.000 Euro. Die B 65 war bis zirka 21.00 Uhr zwischen Ahlten und Ilten für den Verkehr gesperrt. Es kam zu Behinderungen.