"Kinderinsel" Höver seit 20 Jahren eine "echte Alternative zur Kita"

Dreimal wöchentlich werden in der "Kinderinsel" Höver für drei Stunden 15 Kinder zwischen zwei und fünf Jahren von Angelika Kaufer als erfahrene Erzieherin und einem Elternteil betreut. (Foto: Elternini Kinderinsel)
Sehnde: Kinderinsel Höver |

Frühjahrs- ist zugleich Jubiläumsbasar - Betreuung dreimal wöchentlich

HÖVER (r/kl). Auch im Jahr ihres 20-jährigen Bestehens veranstaltet die Kinderinsel" Höver am Samstag, 30. April, ab 13.00 in den Räumlichkeiten an der
Hannoverschen Straße 7 wieder einen Frühjahrsbasar.
Es können Kleider aber auch gerne Spielsachen und sonstige Baby-und Kinderartikel angeboten werden. Speisen und Getränke bietet die Elterninitiative an. Der Erlös des Basars kommt auch diesmal wieder der "Kinderinsel" zu Gute.
Die Kinderinsel ist eine seit 20 Jahren bestehende Einrichtung, die damals als Elterninitiative gegründet wurde und auch seitdem als solche in Zusammenarbeit mit der Kinderladeninitiative besteht und der Kontrolle des Jugendamtes obliegt.
Seit nun zwei Jahrzehnten werden dreimal wöchentlich für drei Stunden 15 Kinder zwischen zwei und fünf Jahren von Angelika Kaufer als erfahrene Erzieherin und einem Elternteil betreut.
Das Konzept der "Kinderinsel" beruht auf dem Gedanken, einen sanften Übergang zwischen familiärem Alltag und der Kindergartenzeit für die Kleinen, aber auch für die Eltern zu schaffen und damit eine Brücke zu schlagen und den eigentlichen Kindergartenstart als solchen langsam vorzubereiten.
Für viele Eltern heute ist die Institution der Kinderinsel eine willkommene Alternative zu dem frühen Eintritt in eine Kindertagesstätte. Die Eingewöhnungszeit verläuft ganz nach dem Bedarf von Kind und Eltern, die Eltern können so lange das Kind begleiten bis es sich wohl und frei fühlt und können sich unterdessen auch positiv
in der Gruppe einbringen.
In der "Kinderinsel" können die Kleinen soziale Kontakte und Freundschaften knüpfen und gewöhnen sich an Rituale wie das gemeinsame Frühstück oder das gemeinsame Spiel und Singen im Abschlusskreis.
Die Kinder gewöhnen sich behutsam daran einer weiteren Bezugsperson zu vertrauen und die Selbstständigkeit spielerisch zu entwickeln. Dies befähigt sie, sich in Gruppen einzufügen und soziale sowie methodische Eigenschaften langsam und behutsam zu entwickeln um sich dann später weiter in Gesellschaft, Kindergarten
Schule aber auch in der Familie adäquat zu bewegen.
Die Kinder lernen in ihren Zeiten in der Kinderinsel auch andere ungewohntere Grenzen als in der Häuslichkeit zu akzeptieren und gleichzeitig aber auch Selbstbewusstsein in der Gruppe zu entwickeln.
Viel Wert wird auch auf die Förderung der Kreativität gelegt, was auch als ein besonderes Steckenpferd der Erzieherin Angelika Kaufer bezeichnet werden kann, die selber auch privat künstlerisch tätig ist und entsprechende Kurse angeboten hat.
Die Kinder werden an den Umgang mit diversen Bastel und Naturmaterialien herangeführt und an den Gebrauch von diesen gewöhnt - im Bestreben, auch eine Balance zu finden zwischen dem freien Spiel und angeleiteter Beschäftigung. Auch bei Musik und Tanz können die Kinder ihre Freude an Bewegung und Musik ausleben.
Der Spaß an Bewegung kommt in den Räumlichkeiten der Kinderinsel ebenfalls nicht zu kurz, es gibt einen kleinen Bewegungsraum, der immer wieder neu und Kreativ umgestaltet wird, damit die Kinder dort Schaukeln, Klettern, Springen und Spaß haben können, Des weiteren steht auch eine kleine Turnhalle zur Verfügung.
Auch das Außengelände wird zum Toben und Spielen an Schönwettertagen ausgiebig genutzt. Bei liebevoll gestalteten Festen und Ausflügen können die Kinder neue Erfahrungen machen und gemeinsam mit Familie und den kleinen Freunden Erinnerungen sammeln.
Die kleine Gruppengrösse und die enge Zusammenarbeit von den Eltern und Erziehern bedingt das sehr familiäre miteinander und ermöglicht den Eltern einen Einblick in den Alltag ihres Kleinkindes und das Beobachten der Entwicklung des eigenen Kindes innerhalb der Gruppe.
Das familiäre Miteinander erleichtert den Kleinen auch das Knüpfen von Freundschaften und das Vertrauen zu anderen erwachsenen zu entwickeln bei einer gleichzeitig konstant anwesenden Erzieherin.
Daher stellt die "Kinderinsel" auch für Eltern außerhalb von Sehnde eine echte Alternative zur Kita dar.