Im Rekordtempo wird das neue Baugebiet in Bolzum fertiggestellt

Das Neubaugebiet „Kleiner Mühlenberg“ plante, erschloss und vermarktete die Infrastruktur GmbH problemlos aus einer Hand. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - "Kleiner Mühlenberg“ bietet 20 Häuslebauern eine sichere Zukunft

BOLZUM (hdb). Der Wendehammer wurde zur Party-Meile: Mit zahlreichen Neubürgern und Handwerkern hat die Infrastruktur Sehnde GmbH die Fertigstellung des neuen Baugebietes „Kleiner Mühlenberg“ gefeiert. Den 20 Häuslebauern versprach Ortsbürgermeisterin Silke Lesemann: „Wir sind immer für Sie ansprechbar.“
Vom ersten Spatenstich zur Erschließung im Februar 2014 bis zur offiziellen Abnahme des knapp 15 500 Quadratmeter großen Baugebietes am westlichen Ortsrande vergingen nach Angaben von Infrastruktur-Geschäftsführer Frank Jankowski-Zumbrink gerade einmal eineinhalb Jahre.
„Das hat unsere Erwartungen unheimlich übertroffen“, freute sich Jankowski-Zumbrink vor etwa 50 Gästen. Unter ihnen waren auch Stadtbürgermeister Carl Jürgen Lehrke sowie einige Rats- und Ortsratsmitglieder.
Der Technische Leiter der städtischen Tochtergesellschaft, Daniel Korf, ergänzte, dass bei der Planung und Umsetzung - „alles aus einer Hand“ – keinerlei Schwierigkeiten und somit auch keine Zeitverzögerung aufgetreten sei. So gelang es, den Verkauf der 20 Grundstücke in unterschiedlicher Größe zwischen etwa 450 und 780 Quadratmetern im März 2014 zu starten und bereits sieben Monate später abzuschließen. Der Quadratmeterpreis betrug knapp unter 100 Euro. Der Endausbau war Ende Juni dieses Jahres gestartet worden.
Die Infrastruktur GmbH hat laut eigenen Angaben rund 450 000 Euro in die ehemalige, überwiegend im Besitz der Kirche befindliche Ackerfläche investiert. Die Gesellschaft war auch schon in Wehmingen, Wirringen und Rethmar aktiv. In Bolzum begannen mit der Bauleitplanung die ersten Überlegungen schon im Frühjahr 2013.
Bei der jetzigen Feier aus Anlass der Fertigstellung machte die Ortsbürgermeisterin deutlich, wo genau die künftigen Neubürger wohnen: Als Jankowski-Zumbrink diese nach „Sehnde“ verortete, präzisierte Silke Lesemann ihn mit dem korrigierenden Hinweis auf „Bolzum“.