Historische KatS-Fahrzeuge treffen sich in Sehnde

Blick in das Innere eines historischen Fahrzeuges des Katastrophenschutzes (im Hintergrund die Kulisse des Straßenbahnmuseums auf dem ehemaligen Kalischacht Hohenfels). (Foto: HSM/Joachim Patzke)
Sehnde: Hannoversches Straßenbahn-Museum Wehmingen |

Am 24. und 28. Mai 2017 im Hannoverschen Straßebahnmuseum Wehmingen

SEHNDE (r/kl). Der Katastrophenschutz stellt bei Bergungsaufgaben, bei Naturkatastrophen sowie bei ABC-Alarm, neben Polizei und Feuerwehr, eine wichtige Maßnahme zum Schutz der Zivilbevölkerung dar. Er untersteht in Deutschland dem Bundesministerium des Innern und steht unter dem besonderen Schutz der Genfer Konvention.
Im Jahre 1950 wurde das Technische Hilfswerk (THW) als Nachfolgeorganisation der Technischen Nothilfe (TN) gegründet. Zwischen 1957 und 1971 existierte zudem noch der Luftschutzhilfsdienst (LSHD). Nach dessen Auflösung wurden die meisten der Fahrzeuge und Gerätschaften vom Technischen Hilfswerk übernommen.
Der Katastrophenschutz ist heute zum größten Teil ehrenamtlich besetzt und in Orts- und Landesverbänden organisiert. Die fachspezifische Ausbildung für die Einsätze im In- und Ausland erfolgt an der THW-Bundesschule.
Erstmals wird am morgigen Donnerstag, 25. Mai (Himmelfahrt), sowie am Sonntag, 28. Mai, jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr, auf dem Museumsgelände eine große Zahl historischer Fahrzeuge des Katastrophenschutzes zu sehen sein. Blickfang sind dabei die liebevoll instand gehaltenen Großfahrzeuge des LSHD sowie des THW. Zu sehen ist auch ein Verbandplatz und die Ausrüstung, rund um ein DMF (Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug).
Ebenso sollen historische Geräte, Ausrüstung sowie Bekleidung gezeigt werden. Selbstverständlich werden alle Fahrzeuge und Geräte von ihren Besitzern eingehend erklärt.
Parallel läuft der normale Museumsbetrieb mit den historischen Straßenbahnen, die im dichten Fahrbetrieb auf den beiden museumseigenen Fahrstrecken unterwegs sind.
Für das leibliche Wohl sorgt ein großes Angebot an Kulinarischem, wie Würstchen und Steaks vom Grill, Pommes Frites, Kaffee und Kuchen, kleine Snacks, Eis sowie kalten und warmen Getränken, die zu den gewohnt moderaten Preisen erhältlich sind.
Der Eintritt beträgt für Erwachsene 7,50 Euro, Kinder zahlen vier Euro und Familien 20 Euro. Der ermäßigte Eintrittspreis beträgt 6,50 Euro. Aussteller zahlen keinen Eintritt.
Infos gibt es auch im Internet unter www.tram-museum.de

Foto: Joachim Patzke