Großer Wasserschaden in Einfamilienhaus in Bilm

Sehr schwierig, zudem auf vereistem Boden, gestaltete sich die Suche nach dem Abschieber. (Foto: Feuerwehr Sehnde)

Schwierige Suche auf vereistem Grund nach Abschieber

BILM (r/kl). Einen besonderen Einsatz für die Feuerwehr galt es am Montagabend in der Straße Hohe Feldstraße in Bilm zu bewältigen. Die Hauptwasserleitung war in dem Wohnhaus geplatzt und Wasser strömte unkontrolliert aus.
Gegen 20.14 Uhr meldete der Hauseigentümer das die Hauptwasserleitung im Erdgeschoß geplatzt war. Größere Mengen Wasser strömten ungehindert in alle Zimmer.
Ein Abschiebern war nicht möglich, da die Leitung noch vor der Wasseruhr geborsten war. Durch die Regionsleitstelle wurde die Ortsfeuerwehr Bilm alarmiert. Zeitgelich wurde der Wasserversorger verständigt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde umgehend eine Abschiebereinrichtung gesucht. Aufgrund der Witterungsverhältnise gestaltete sich dies als schwierig. Unglückliche Umstände führten dazu, dass Hinweisschilder zu den Schiebern nach Baumaßnahmen noch nicht angebracht waren.
Letztlich gelang es der Feuerwehr dann doch, den richtigen Abschieber zufinden und den Wasserzulauf zustoppen.
Zwischenzeitlich drückte das Wasser durch die Kellerdecke und drohte somit den Keller zu überschwemmen. Im gesamten Haus stand das Wasser etwa zehn Zentimeter hoch.
Die Ortsfeuerwehr Ilten wurde mit technischen Hilfsmitteln hin zugezogen. Mit Tauchpumpen und Wassersaugern wurde das Erdgeschoss sowie der Keller wieder trocken gelegt.
Der Außenbereich des Wohnhaus verwandelte sich zu einer gefährlichen Rutschbahn was die Arbeiten der Feuerwehr zusätzlich erschwerte.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Bilm und Ilten mit vier Einsatzfahrzeugen und 18 Einsatzkräften. Der Einsatz war gegen 23.00 Uhr beendet