Große künstlerische Vielfalt bei den "Sehnder Kunsttagen"

Bis in die Schulstraße der KGS Sehnde erstreckte sich die vorösterliche Ausstellung mit Kunst- und Kunsthandwerk. (Foto: Annika Walter)

Ein Beitrag von Annika Walter - Vorösterliche Schau mit Kunst und Kunsthandwerk fand gute Resonanz

SEHNDE (aw). Ein Wochenende ging es künstlerisch hoch her in Sehnde: die "Kunsttage 2012" hielten in der Schulstraße und im Forum der Kooperativen Gesamtschule für jeden Geschmack etwas bereit. Das Angebot des, trotz des nur mäßigen Wetters gut besuchten Frühlings- und Ostermarktes, reichte von Schmuck, über Gestecke, bis hin zu Malereiarbeiten, um nur einige Aspekte der vielfältigen Arbeitsweisen zu nennen.
In entspannter Atmosphäre konnte man zwischen den künstlerischen Darbietungen umherschlendern, ansprechende Kunst erwerben und mit den KünstlerInnen selbst ins Gespräch kommen. Neben dem Angebot einiger der Kunstschaffenden, selbst etwas herzustellen, ließen sich andere bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken.
So auch Michael Müller vom „FilzWerk“, das von Pantoffeln bis Sitzkissen, Allerlei mit Filz herstellt. Mit einem Kardiergerät verarbeitete er die bunt eingefärbte Schafswolle zu groben Platten, welche zur weiteren Verarbeitung dienen. Die Herstellung von Filz sei eine sehr alte Methode, erklärt er.
In eine ganz andere Richtung geht die Arbeit des Rentners Wilfried Olp, aus Hannover. Stolz präsentierte er seine Aquarell- und Acrylmalerei. Für bildnerische Kunst habe er sich schon immer begeistern können. Jetzt im Ruhestand, lebt er dies auch vermehrt aus. Er habe sich auf Bildnisse von Hunden spezialisiert, bewies aber mit seinem Stand durchaus eine Vielfalt der Motive. Zudem male er auch nach Auftrag.
Doch nicht nur zwischen den einzelnen Künstlern herrschte eine große Varietät, sondern teilweise auch innerhalb eines einzelnen Standes. So wie bei dem von Inge Heyn aus Laatzen. Von Holzarbeiten bis zu Patchwork-Decken war hier alles im frühlings- und osterhaften Angebot. Und dies auch noch für einen guten Zweck: Die Erlöse sollen Kindern im verarmten Casa Belen zur Verfügung gestellt werden.
Etliches weiteres Künstlerisches und das „Künstlercafé“, in welchem man zum gemütlichen Ausgleich Kuchen verspeisen und die gesammelten Eindrücke Revue passieren lassen konnte, ließen keinen Wunsch offen.