Geschäfte in Rethmar trotz Straßensanierung weiter erreichbar

Auch das Problem der fehlenden Sitzmöglichkeiten für ältere Menschen an den Ersatzhaltestellen der Busse interessiert die große Politik nicht, weil ja die Region zuständig ist. Vielleicht wendet sich ja mal der Ortsrat oder ein ortsnaher Regionsabgeordneter an die regionale oberbehörde . . . (Foto: Walter Klinger)

Landesbehörde ändert irreführende Hinweisschilder

RETHMAR (r/kl). Eines der Probleme bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt im Zuge der B 65 hat sich nicht die Politik, sondern die kleine Gemeinschaft der Gewerbetreibenden in Rethmar angenommen: Ihre Geschäfte an der Gutsstraße und an der Triftstraße sowie am Osterkamp sind weiterhin frei erreichbar und werden das auch noch beim zweiten Bauabschnitt sein.
Dies ist das Ergebnis eines Gesprächskontaktes der Fußpflegerin Mandy Fischer-Schulz (Triftstraße), die wegen der fatalen Auswirkungen auf das Gewerbe dabei auch für den Gutshof Rethmar, den Dorfladen und das Blumenhaus Pohl sprach, mit Friedhelm Fischer, dem Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Auch die bauausführende Firma hat den Gewerbetreibenden zugesagt, die Zufahrt von der B 65 genau in der Mitte zwischen den aufeinander folgenden Bauabschnitten zu gewährleisten.
Die Landesbehörde will zudem die Sperrschilder ändern, die - ganz nach dem Willen der Politik, die den Durchgangsverkehr aus der Baustellennähe heraus haben will - den fälschlichen Eindruck erwecken, Rethmar sei gar nicht mehr über die B 65 zu erreichen.
Tatsächlich ist das aber über die Straße "Vor dem Dorfe" am Ortseingang auch aus Richtung Evern problemlos möglich.