DRK-Sozialstation Sehnde ist vorübergehend ins ehemalige Bankgebäude umgezogen

Erst einpacken, dann wieder auspacken: Marina Schaper (vorn) und Larissa Ernst richten die neuen Büroräume in der Peiner Straße 34 ein. (Foto: Horst-Dieter Brand)
Sehnde: DRK Sozialstation |

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Für das bisherige Domizil in der Breiten Straße lief der Mietvertrag aus

SEHNDE (hdb). Der DRK-Sozialstation stehen unruhige Zeiten bevor – aber nicht etwa wegen personeller oder finanzieller Probleme. Vielmehr muss der DRK-Pflegedienst innerhalb eines Jahres gleich zweimal umziehen. Derzeitiger Standort ist nun das ehemalige Bankgebäude an der Peiner Straße 34.
Zwischen mit Akten gefüllten Umzugskartons, noch provisorisch angeordneten Büromöbeln und leeren Schränken herrscht seit Anfang November rege Betriebsamkeit. Die Pflegedienstleiterin Marina Schaper, seit drei Jahren für den Einsatz von 25 Mitarbeiterinnen verantwortlich, bewältigt neben der täglichen Arbeit zusätzlich den Umzug von der Breiten Straße in die neuen Räume im hinteren Teil der ehemaligen Bank. Der Chefin hilft dabei die Auszubildende Larissa Ernst. Die veränderte Umgebung ist noch so ungewohnt, dass die beiden Angestellten Mühe haben, den passenden Schlüssel zur Eingangstür aus einem unübersichtlichen Bund herauszufinden.
Das neue Domizil, inzwischen im Eigentum des Klinikums Wahrendorff, ist für die kommenden zwölf Monate die Anlaufstation für die examinierten Krankenschwestern und Altenpflegerinnen, die tagein, tagaus mehr als 100 Patienten versorgen. In der Breiten Straße waren die DRK-Helferinnen fünf Jahre lang zuhause. Der neue Standort ist aber wiederum nur eine Zwischenstation.
„Im Herbst 2014 soll der neue City Wohnpark in der Nordstraße/Straße des Großen Freien fertig sein. Dann ziehen wir mit der DRK-Sozialstation in den Neubau und eröffnen dort auch eine DRK-Tagespflege“, blickt Marina Schaper bereits jetzt in die Zukunft.