Die Sehnder möchten ihren Wochenmarkt behalten

Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Sehnde, Gisela Neuse (links), und der Geschäftsführer der Attraktiven Wochenmärkte GmbH, Jörn Böttcher, eröffneten bei bestem Wetter den neugestalteten Wochenmarkt in Sehnde. (Foto: Dana Noll)

Offizielle Eröffnung mit neuem Konzept und viel Sonnenschein

SEHNDE (dno). Wochenmärkte sind wieder „in“. Auch wenn man (Frau!) in Sehnde etwas Geduld haben muss. Der offizielle Start am vergangenen Freitagvormittag war erst einmal gelungen. Bei bestem „Wochenmarkt-Wetter“ folgten zahlreiche Sehnder der Einladung und kauften kräftig an altbekannten und neuen Ständen auf dem Rathausvorplatz ein.
Die Sehnder haben mit ihrem Kommen ein klares Signal gesendet: „Wir wollen unseren Wochenmarkt behalten!“ Auch der Verwaltung ist daran gelegen „die Zukunft des Grünen Marktes zu sichern“ und so wurde sich mit der Attraktiven Wochenmärkte GmbH ein kompetenter Partner an die Seite geholt. Dieser betreibt im Großraum Hannover derzeit bereits 13 Wochenmärkte.
„Wir übernehmen nicht jeden Markt, aber für Sehnde sehen wir gute Chancen“, so der Geschäftsführer der Attraktiven Wochenmärkte GmbH, Jörn Böttcher. Gemeinsam mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Sehnde und Ortsbürgermeisterin Ilten Gisela Neuse sowie Gästen aus Rat und Verwaltung eröffnete er offiziell am 12. Juni 2015 den neu- organisierten Wochenmarkt.
„Die Bevölkerung möchte regionale Produkte und wünscht sich den persönlichen Kontakt zu den Händlern“, so Böttcher. Neben den alt- bekannten Ständen wie Fisch, Fleisch, Obst- und Gemüse, Imbiss und Kleidung gab es auch „neue Gesichter“ auf dem Sehnder Wochenmarkt. Der „Tiroler“ begeisterte mit Schinken, Salami, Brot und Käsespezialitäten und beim „Griechen“ gab es Salate, Dips und andere mediterrane Delikatessen. Und auch ein neuer großer Blumenstand mit Frisch- und Topfware lockte die Käufer an.
Angestrebt wird weiterhin, ein „Grüner Markt“ zu bleiben, der Plattform für die regionalen Händler und Waren ist. „Seit 1982 gibt es hier diese schöne Tradition des Wochenmarktes, das muss erhalten werden“, so Neuse. Die ersten Schritte dazu sind getan.