Die Borsum-Scheune Sehnde wird in attraktiven Saal umgewandelt

Der neue Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde besticht durch die Stahlkonstruktion des Daches und die hellen Farbtöne. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - 439.000 Euro teures Projekt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt

SEHNDE (hdb). Nach halbjährigen Umbauarbeiten erstrahlt die ehemalige Borsum-Scheune in neuem Glanz. Die Kirchengemeinde „Zum Heiligen Kreuz“ hat den neu geschaffenen Saal erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Das Urteil der Besucher war uneingeschränkt positiv.
„Toll! Schön hell, modern und sachlich“, urteilte Brigitte Thomas. Annegret Huch schloss sich nach dem ersten Eindruck mit der Bewertung an: „Die Fenster kommen sehr schön zur Geltung. Die Lampen passen ebenso gut wie die harmonischen Farben und der Eichenfußboden.“ Architekt Klaus Haase hat ihrer Meinung nach nicht nur mit der neuen Statik, sondern auch bei der farblich warmen Gestaltung ganze Arbeit geleistet.
Seine ganz persönliche Note hat er mit der regelbaren Lichtgestaltung der Stirnwand aus amerikanischem Tiffany-Glas geschaffen, vor der demnächst der Altar aus dem ehemaligen Bonhoefferhaus aufgestallt werden soll. Die Ausstattung soll auch noch ergänzt werden durch eine Leinwand und einen Beamer, damit künftig Filmvorführungen und Dia-Vorträge angeboten werden können.
Pastorin Damaris Frehrking und Pastor Uwe Büttner erläuterten noch andere Feinheiten des 145 Quadratmeter großen Saales mit Strahlungsheizkörpern an der Decke und in den Wänden versteckten Metallstreifen zur Aufhängung von Bildern und Plakaten. Die Seelsorger lobten den Architekten für seine Glanzleistung, den Kirchenvorstand mit der Vorsitzenden Heidrun Golenia an der Spitze für sein Engagement und die Gemeindemitglieder für ihre Spendenbereitschaft. Die darf allerdings nicht nachlassen.
Denn der Umbau - der zweite Bauabschnitt mit der Neugestaltung des früheren Eingangsbereiches und deinem neuen Jugendraum im Obergeschoss folgt bis zum Spätsommer - umfasst ein Budget von 439 000 Euro. Gesichert sind durch den Verkauf des Bonhoefferhauses und Zuschüsse der Landeskirche erst 360 000 Euro. Eine offizielle Einweihung soll erst gefeiert werden, wenn der komplette Umbau bewerkstelligt wurde.