Die 150 Pädagogen der KGS Sehnde erhalten ein neues und größeres Lehrerzimmer

Architekt Eckehard Vogt vom Büro „Mosaik“ (Bildmitte) zeigt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (4. von lks.) und mehreren Ratsmitgliedern das lichtdurchflutete neue Lehrerzimmer. (Foto: Horst-Dieter Brand)
Sehnde: Kooperative Gesamtschule Sehnde |

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Aus ehemaligen Klassenzimmern und alter Mediothek entsteht ein Neubau

SEHNDE (hdb). Die Anschlüsse für die neue Teeküche enden noch im Nirgendwo, die Lounge wartet noch auf die bequemen Sitzgelegenheiten, der fast leere Raum noch auf seine endgültige Möblierung und die vielen Schließfächer auf ihre Nutzung. Aber das neue Lehrerzimmer der KGS Sehnde, geprägt von lindgrünem Fußbodenbelag, ist termingerecht fertiggestellt worden.
Den gesamten Bauabschnitt mit dem demnächst in Angriff genommenen Selbstlernzentrum lässt sich die Stadt rund 1,7 Millionen Euro kosten.
Diese Zahl hat Architekt Eckehard Vogt genannt, als er jetzt – gemeinsam mit Bauingenieur Söhnke Rohrmann von der kommunalen Gebäudewirtschaft – Vertretern des Rates mit Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke an der Spitze die abgeschlossenen Bauarbeiten vorstellte.
Entstanden ist, mit einem neuen Außeneingang, ein insgesamt etwa 360 Quadratmeter großer Raum. Davon waren laut Architekt rund 250 Quadratmeter alt, weil ehemalige Klassenzimmer, und nur 100 Quadratmeter ein Neubau. Einbezogen wurde auch das alte Medienzentrum. Dann gehören die bisherigen einzelnen Lehrerzimmer, im Gebäudekomplex verteilt, der Vergangenheit an. Diese werden dann wieder ,als Klassenräume genutzt.
Das neu geschaffene Lehrerzimmer für die rund 150 Pädagogen der Kooperativen Gesamtschule steht nach den Sommerferien komplett zur Verfügung – mit einem wohnlichen Bereich, einem Info-Bereich, in dem man an einem ovalen Tisch stehen muss, und einem Arbeitsbereich für kleinere Gruppen. Dann gehören die bisher vielen kleinen Lehrerzimmer und ein längst aus allen Nähten platzende Gesamtzimmer der Vergangenheit an.
Dort hatten laut Bürgermeister Lehrke bei allgemeinen Versammlungen alle Lehrerinnen und Lehrer „wie die Heringe“ gestanden. Im seit Anfang 2016 begonnenen Neubau wird aufgrund einer neuen Lüftung auch künftig nicht mehr „dicke Luft“ herrschen.
Damit sind die Bauarbeiten aber noch nicht beendet. Ab September, berichtete Hormann, werde -anschließend an das neue Lehrerzimmer – das Selbstlernzentrum geschaffen. Derzeit wird in einem zweiten Bauabschnitt auch noch für rund 300.000 Euro der Brandschutz verbessert, wie Hormann aussagte. Er rechnet noch mit weiteren zwei Bauabschnitten, die jeweils nur in den Ferien in Angriff genommen werden sollen.