CDU Sehnde nominiert Kandidat/innen für die Regionswahl 2016

Gegen die Zerschlagung, dafür für die Weiterentwicklung bewährter Strukturen in der Region wollen sich die drei Kandidaten der CDU Sehnde für die Wahl der Regionsversammlung stark machen: Sepehr Sardar Amiri (v.l.), Konrad Haarstrich und Heike Benecke. (Foto: CDU Sehnde)

"Zeit, dass wir aus der Oppositionsrolle rauskommen"

CDU nominiert Kandidaten für Regionswahl
SEHNDE (r/kl). In einer mit knapp 50 Mitgliedern gut besuchten Versammlung in der Sehnder "Schützenklause" hat die CDU Sehnde ihre Kandidat/innen für die im September anstehende Wahl zur Regionsversammlung (das Parlament der Region Hannover) nominiert.
Der amtierende Regionsabgeordnete Konrad Haarstrich (67, Dolgen) wurde einstimmig als Sehnder Spitzenkandidat für die gemeinsame Wahlliste mit den
Städten Laatzen und Pattensen gewählt. Neben dem langjährigen Ortsbürgermeister Haarstrich wurden außerdem noch die beiden Iltener Ratsmitglieder Heike Benecke (36) und Sepehr Sardar Amiri (24) ins Rennen geschickt.
Konrad Haarstrich vertritt die Sehnder Interessen in der Regionsversammlung bereits seit mehr als zehn Jahren und gibt sich kämpferisch: „Es wird jetzt endlich Zeit, dass wir aus der Oppositionsrolle rauskommen. Rot-Grün hat in den letzten Jahren eine stümperhafte und ideologisch geprägte Politik betrieben.
Beim Thema Abfallpolitik und vor allem bei den Krankenhäusern wurden die Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit Füßen getreten. Ich stehe für den Erhalt des Lehrter Krankenhaus und bin gegen einen Umbau zu einem besseren Pflegeheim.“
Auch Heike Benecke fordert von der Regionspolitik, dass auch das Umland wieder stärker berücksichtigt wird: „Die Regionsverwaltung zerschlägt etablierte Strukturen im alten Landkreis. Die großen Projekte werden vor allem in der Landeshauptstadt gebaut.
Hannover bekommt ein neues Riesenkrankenhaus Siloah und in der
Region werden die Krankenhäuser nach und nach geschlossen. Das darf so nicht weitergehen.“
Als mit 24 Jahren mit Abstand jüngster unter den Sehnder Kandidaten wurde Sepehr Sardar Amiri für einen Listenplatz vorgeschlagen. „Mein größter Wunsch wäre es, die Ausgaben in der Region runterzufahren und das Geld über eine geringere Regionsumlage in den Städten und Gemeinden zu belassen. Die Kommunen vor Ort
können viel besser mit dem Geld umgehen“ so Sardar Amiri.
Endgültig beschließt eine Delegiertenversammlung des CDU-Regionsverbands am 12. März über die Listen in den 14 Wahlbereichen der Region.