CDU Sehnde besichtigte die Sammelstellen

Die Besuchsgruppe der Sehnder CDU in der Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel. (Foto: CDU Sehnde)

Wo das Wasser aus der Asse entsteht

SEHNDE (r/je). Eine Gruppe der Sehnder CDU hat die Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel besucht.
Empfangen wurde die Delegation vom kaufmännischen Geschäftsführer der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH Prof. Dr. Hans-Albert Lennartz sowie Vertretern der Asse-GmbH.
Nach einem Einführungsvortrag und einer Gesprächsrunde, in der viele Fragen der Anwesenden beantwortet wurden, hatten die Mitglieder der Delegation zunächst die Möglichkeit die verschiedenen Labore auf dem Gelände zu besichtigen um sich später unter Tage von der Situation ein eigenes Bild zu machen.
Dabei wurden auch die Stellen angesehen, an denen das Zutrittswasser gesammelt wird. "Wir haben ein sehr transparentes und offenes Gespräch mit den Verantwortlichen führen können", resümiert der Vorsitzende der CDU/FDP Gruppe, Klaus Hoffmann. In Sehnde stünden
nun umfangreiche Gespräche an. Die Firma Kali und Salz (K+S) in Sehnde kommt als möglicher Abnehmer des Zutrittswassers aus der Asse in Betracht. Dies sei aber eine "zweite Option und ist nach derzeitigem Stand nicht sicher, da es bereits einen Abnehmer gibt, der aus dem salzhaltigen Wasser Streusalz herstellt", so Prof. Lennarzt.
Für die CDU Delegation ist deutlich, dass diese Eventualität, eine ausführliche und transparente Diskussion mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger voraussetzt.